Erstellt am 29. Januar 2016, 04:23

Strasser hat Weltrekord im Visier. Michael Strasser wird vom Norden Afrikas bis zum Kap der guten Hoffnung radeln.

Ex-Radprofi Rene Haselbacher (l.) aus Unterwart, der Südafrika aufgrund seines ehemaligen Trainings und seiner Frau mittlerweile seine zweite Heimat nennen kann, drückt Michael Strasser (r.) bei seinem Weltrekordversuch quer durch Afrika die Daumen. Foto: Privat  |  NOEN, Privat
Am Freitag startet LTC Seewinkel-Athlet Michael Strasser mit einem fünfköpfigen Team einen ganz besonderen Weltrekordversuch. Der 32-Jährige will mit dem Rad von Alexandria (Ägypten) bis zum Kap der guten Hoffung radeln – das alles schneller als in 37,5 Tagen.

Knapp 20 Stunden pro Tag will er dabei im Sattel sitzen, nur vier Stunden Regeneration gibt es täglich. „Natürlich geht das an die Substanz, aber ich habe mich gut vorbereitet“, erzählt der Extremsportler.

Auch die Natur ist eine andere Herausforderung

Außerdem kennt Strasser das Gefühl eines Weltrekords. Er bewältigte die Distanz Moskau - Wladiwostik (rund 9.500 Kilometer) in 13 Tagen. Vergleichbar mit dem Afrika-Abenteuer sei dies aber nicht.

„Jetzt sind 2.000 Kilometer mehr zu absolvieren“, so Strasser, der aber nicht nur die körperlichen Strapazen einkalkulieren muss. Auch die Natur ist eine ganz andere Herausforderung als in Europa.

Es kann durchaus vorkommen, dass es vorbei an Elefantenherden oder sogar Löwen geht. An Angst will Strasser bei einem möglichen Aufeinandertreffen mit Löwen nicht denken: „Der Mensch steht nicht auf der Nahrungsliste dieser Tiere. Aber man muss in so einem Fall extrem defensiv fahren.“

Mehr Informationen zum Weltrekordversuch gibt es auf: www.cairo2cape.com