Erstellt am 01. Februar 2012, 13:43

Sturm, KSV und Austria als Last-Minute-Einkäufer. Sturm Graz, der Kapfenberger SV und die Wiener Austria haben am Dienstag für einen ereignisreichen Abschluss der Winter-Transferzeit in der Fußball-Bundesliga gesorgt.

Der Meister aus der Steiermark brachte knapp vor der Deadline die Verpflichtung von Rubin Okotie doch noch unter Dach und Fach, nachdem Stunden zuvor alles auf ein Scheitern des Wechsels hingedeutet hatte.

Deshalb hatten die Grazer vorsorglich den serbischen Stürmer Srdjan Pavlov vom Kapfenberger SV unter Vertrag genommen. Auch die "Falken" waren am Dienstag alles andere als untätig. Das abgeschlagene Schlusslicht engagierte die beiden slowakischen Innenverteidiger Michal Hanek und Peter Struhar und gab dafür Roman Prokoph an Unterhaching ab. Die Austria wiederum entschied sich bei der Tormannsuche für den 24-jährigen Kroaten Ivan Kardum. Dadurch haben die "Veilchen" nun fünf Ausländer im Kader - genauso viel wie Erzrivale Rapid, der allerdings den Albaner Hamdi Salihi noch an Changchun Yatai abgeben könnte, weil das Transferfenster in China erst Anfang März schließt.

Was die Anzahl der Legionäre betrifft, können beide Wiener Clubs nicht mit Red Bull Salzburg mithalten, schließlich stehen gleich 17 der insgesamt 66 Bundesliga-Legionäre im Aufgebot der "Bullen". Dahinter folgen Kapfenberg und Sturm mit je acht, Ried mit sechs, Rapid, Austria, Wacker Innsbruck und Mattersburg mit je fünf, Admira mit vier und Wiener Neustadt mit drei "Gastarbeitern". Nach dem Abschied des Deutschen Prokoph aus Kapfenberg stellen nun die Deutschen gemeinsam mit Spanien und Brasilien mit je acht Kickern das größte Legionärs-Kontingent. Je fünf Bundesliga-Spieler kommen aus Tschechien und der Slowakei.