Erstellt am 16. September 2014, 21:11

von Bernhard Fenz

Verdienter Punkt am Tivoli. Der SV Mattersburg holt ím Spitzenspiel bei Wacker Innsbruck ein 1:1-Remis, bleibt Dritter in der Tabelle und profitiert zudem auch von den günstigen Ergebnissen der Konkurrenten.

Durften Punkt bejubeln: Karim Onisiwo (li.) traf zum 1:1 und feierte mit seinen Mattersburger Teamkollegen das wichtige Remis auf dem Innsbrucker Tivoli.  |  NOEN, Bernhard Fenz
Tabellenführer Liefering 0:3 daheim gegen Schlusslicht Hartberg, LASK 1:1 bei Kapfenberg, der SKN St. Pölten 0:1 in Horn – da lässt es sich als SV Mattersburg mit einem 1:1 in Innsbruck schon ganz gut leben.

Die Burgenländer haben sich mit diesem Unentschieden im Kampf um den Aufstieg eine solide Position für die nächsten Runden geschaffen, liegen nun mit 18 Punkten zwei Zähler hinter dem LASK und vier hinter den (nicht aufstiegsberechtigten) Lieferingern. Wacker Innsbruck hingegen konnte sich nach fünf Siegen in Folge nicht den sechsten Dreier en suite sichern und bleibt somit hinter dem SVM auf Platz vier.

Wiedergutmachung für das 3:6 gegen Liefering

Der Mannschaft von Trainer Ivo Vastic jedenfalls gelang nach der 3:6-Schlappe am Freitag gegen Liefering Wiedergutmachung. Auch wenn das spielerische Feuerwerk fehlte, so machten die Grün-Weißen in Tirol einen soliden Job.

Denn der Chefcoach schickte seine Elf mit einem kontrollierten Defensivkonzept auf das Feld, und in der Tat ließen die Gäste wenig zu. Die Folge war ein Spiel, bei dem sich beide Mannschaften über weite Strecken neutralisierten.

Nach hartem Elferpfiff gegen SVM glich Onisiwo aus

Wenn Mattersburg gefährlich wurde, dann über Alexander Ibser oder auch über Karim Onisiwo, nach einer Standardsituation hatte Thorsten Mahrer in Halbzeit eins per Kopf die mögliche Führung vor Augen.  Auf Seiten der Tiroler war es wiederum Alexander Gründler, der die beste Chance liegen ließ, als er kurz nach der Pause eine Schilling-Flanke übernahm, aber an Tormann Markus Kuster scheiterte.

Dann folgten die entscheidenden Minuten der Partie. Erst entschied Schiedsrichter Andreas Feichtinger nach einem Duell zwischen Patrick Farkas und Gründler auf Elfer – eine sehr harte Entscheidung, 1:0.

Wenige Minuten später aber war Grün-Weiß voll da, als Farkas Onisiwo bediente und sich der die Gelegenheit im Strafraum nicht nehmen ließ – 1:1. Danach begnügten sich beide Mannschaften damit, das X abzusichern und eine gerechte Punkteteilung einzufahren.

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Stimmen zum Spiel:

SVM-Kapitän Patrick Farkas: „Ich laufe Gründler hinterher und er kommt zu Fall - das war nie und nimmer Elfer. Wir haben gewusst, dass es hier nicht leicht wird, wollten uns aber nach dem 3:6 rehabilitieren – das ist gelungen.“

Mattersburg-Trainer Ivo Vastic: „Der Elfer ist sicher hart, wenn man sich diese Attacke noch einmal ansieht.  Für mich war jedenfalls wichtig, dass die Mannschaft Stabilität in der Defensive gezeigt und nach dem 0:1 Moral bewiesen hat.“
 
Innsbruck-Trainer Michi Streiter: „Beim Gegentor haben wir uns nicht gut angestellt. Wir haben gewusst, dass wir nach fünf Siegen in Folge nicht alle Partien gewinnen werden - die Saison geht noch sehr lange. Wichtig ist, dass wir uns absolut stabilisiert haben. Jetzt gilt es, weiter dran zu bleiben und langsam aufzuschließen nach oben.“
 

WACKER INNSBRUCK – SV MATTERSBURG 1:1 (0:0).

Torfolge: 1:0 (61.) Micic (Foulelfer), 1:1 (66.) Onisiwo.

Innsbruck: Grünwald; Hauser, Djokic, Siller; Schilling, Micic, Hölzl, Hamzic (68. Hölzl), Bergmann; Hirschhofer, Gründler (68. Sahanek).

Mattersburg: Kuster; Novak, Mahrer, Rath, Farkas; Malic; Perlak (62. Röcher), Jano, Sprangler (46. Prietl); Onisiwo, Ibser (76. Klemen).

Gelbe Karten: Bergmann (92., Foul); Jano (49., Foul), Prietl (72., Foul), Malic (81., Foul).

SR: Feichtinger, Tivoli, 4.100.