Erstellt am 03. September 2014, 07:02

von Bernhard Fenz

Sieg verschenkt: Wie Real und Hajduk Split. SVM-Trainer Ivo Vastic ärgert sich nicht mehr über das 2:2 in Kapfenberg.

75. Minute: Mattersburg hatte beim Spiel in Kapfenberg durch Nedeljko Malic (3.v.l.) das 2:0 erzielt und befand sich zu diesem Zeitpunkt noch klar auf der Siegerstraße. Es kam aber anders.  |  NOEN, Bernhard Fenz
Bis zur 82. Minute 2:0 geführt und am Ende doch nur ein Remis: Typisch Mattersburg, was da am Freitag in Kapfenberg abgelaufen ist?

„Solche Verläufe erlebt man immer wieder“

Mitnichten. Trainer Ivo Vastic freute sich zwar zu Wochenbeginn nicht über den Umstand, dass Gastgeber Kapfenberg in knapp zehn Minuten noch der Ausgleich gelungen war, der Ärger, wie gleich nach dem Schlusspfiff, war aber längst verflogen.

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„Beide Gegentreffer waren schwer zu verteidigen. Nach dem Anschlusstor hat Kapfenberg die berühmte zweite Luft bekommen, wir wiederum haben begonnen nachzudenken. Es soll keine Ausrede sein, aber so etwas passiert im Fußball.“

Transparent machte der Coach diesen Sager beim vergleichenden Blick auf das internationale Geschehen am Wochenende: „Real Madrid hat bei Real Sociedad 2:0 geführt und noch 2:4 verloren. Hajduk Split hat am Sonntag in Kroatien beim Derby gegen Dinamo Zagreb 2:0 geführt und durch zwei Tore in der Nachspielzeit noch 2:3 verloren. Solche Verläufe erlebt man immer wieder.“

SVM weiter in Pole Position für den Aufstieg

Vastic könne mit dem Remis mittlerweile jedenfalls durchaus leben: „Wir haben auch in Kapfenberg – speziell in der zweiten Halbzeit – lange eine starke Leistung gebracht. Schade ist, dass wir nicht den Sack zumachen konnten, Ingo Klemen hatte die Chance dazu.“ Und: Nach wie vor sind die Burgenländer tabellarisch in der Pole Position, weil Leader und Red Bull-Klub FC Liefering über kein Aufstiegsrecht verfügt.

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Aufgrund der Länderspielpause gibt es am Wochenende kein Erste-Liga-Spiel. Also ist vorerst Regeneration angesagt. Die nächsten Hürden kommen in der nächsten Woche und am Dienstag darauf mit Liefering daheim und Wacker Innsbruck ohnehin früh genug.

Bis dahin sollten auch die verletzten (Thorsten Mahrer, nach Jochbeinbruch eventuell als Maskenmann) und angeschlagenen Spieler (Sven Sprangler, Michi Perlak, Alex Ibser) wieder bereit stehen. Markus Pink (Meniskus-Operation) fehlt in den nächsten Wochen aber ganz sicher.

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