Erstellt am 14. Dezember 2012, 14:49

Svindal siegte überlegen im Super-G von Gröden. Aksel Lund Svindal hat den Super-G in Gröden gewonnen und mit seinem dritten Saisonsieg seine Weltcup-Gesamtführung ausgebaut.

Der Norweger siegte überlegen mit über einer Sekunde Vorsprung auf die beiden Italiener Matteo Marsaglia und Werner Heel. Im vorletzten Super-G vor der WM kam erstmals kein ÖSV-Fahrer auf das Podest. Bester war Matthias Mayer als Sechster vor Landsmann Klaus Kröll.
Der neuntplatzierte Joachim Puchner und Hannes Reichelt (Elfter) würden wohl nach jetzigem Stand das österreichische WM-Quartett vervollständigen. Die Würfel endgültig fallen werden aber erst nach der Generalprobe in Kitzbühel am 25. Jänner.

"Mit diesem Ergebnis können wir natürlich nicht zufrieden sein. Die Burschen sind eigentlich gut in Form und sollten vorne mitfahren können. Wir werden uns das ganz genau anschauen. Svindal befindet sich natürlich in einer Überform", meinte ÖSV-Sportdirektor Hans Pum nach dem schlechtesten Super-G-Ergebnis seit fast genau vier Jahren. Im Dezember 2008 hatte der am Donnerstag zurückgetretene Stephan Görgl als bester Österreicher ebenfalls in Gröden Platz sechs belegt.

Svindal fuhr in eindrucksvoller Manier seinen 19. Weltcup-Sieg heraus und überholte damit seinen Landsmann Lasse Kjus (18). Auch der bis dato beste Norweger, Kjetil Andre Aamodt (21), scheint für Svindal locker in Reichweite zu sein. Vor allem in dieser Form. Denn in den fünf bisherigen Speed-Bewerben der Saison belegte er die Ränge 1, 1, 2, 2 und 1. Logischerweise führt Svindal neben der Gesamt-Weltcup-Wertung auch die Klassements in Abfahrt und Super G überlegen an.