Erstellt am 12. April 2013, 13:26

SVM empfängt "Angstgegner" Salzburg. Nach dem 3:0 gegen Sturm plant Titelverteidiger Red Bull Salzburg am Samstag in Mattersburg (18.30 Uhr) den nächsten Dreier, die Lederer-Elf will jedoch nach zuletzt drei Niederlagen gegen den "Angstgegner" endlich anschreiben.

 |  NOEN, Collage Bruckmüller
Mit einem Erfolg gegen die im Abstiegskampf um jeden Punkt kämpfenden Mattersburger könnte Salzburg natürlich Druck auf die Austria ausüben. Der zehn Zähler voran liegende Spitzenreiter aus Wien ist erst Sonntag in Graz im Einsatz.

"Fußball ist ein Tagesgeschäft. Wenn man zehn Punkte zurück ist bei noch acht ausstehenden Spielen, dann stehen die Chancen noch immer schlecht", sagte Salzburgs von Meisterschaftsfragen schon ein wenig genervter Trainer Roger Schmidt.

Gegen den SVM klappte es für die Salzburger in dieser Saison mit drei Siegen in drei Saisonvergleichen bisher hervorragend. Zum Abschluss der Herbstmeisterschaft gewann der Meister zu Hause gar 7:0. Für Salzburg war dies der höchste Liga-Sieg in der Red-Bull-Ära überhaupt, für die Mannen von Coach Franz Lederer die höchste Niederlage. Mattersburg hat aktuell auch bereits fünf Runden nicht mehr gewonnen und nun viermal in Serie keinen Treffer erzielt.

Lederer: "Haben uns nie in der gemütlichen Position gesehen"

"Wir treffen auf eine Mannschaft, die den zweiten Platz abgesichert hat und den ersten noch anschielt. Wir haben uns hingegen zuletzt schwer getan im Offensivbereich", umriss SVM-Trainer Franz Lederer die Ausgangslage. Dass seine Mattersburger als Siebente bei nur vier Zählern Vorsprung auf Schlusslicht Wacker Innsbruck mitten im Abstiegskampf sind, sieht der Langzeittrainer als Realität an.

"Wir haben uns nie in der gemütlichen Position gesehen. Wir sind trotz allem aber noch stark genug, um selbst da raus zu kommen", sagte Lederer, der neben den Langzeitverletzten am Samstag auch auf Adnan Mravac verzichten muss. Für den gesperrten Innenverteidiger steht der gebürtige Salzburger Alexander Pöllhuber parat. Lederers Rezept gegen Salzburg?: "Sie dürfen die Räume nicht bekommen, die sie gerne haben."

In den Reihen der Salzburger fehlt weiter der verletzte Martin Hinteregger. Fraglich waren Franz Schiemer nach seiner im Spiel gegen Sturm erlittenen Gehirnerschütterung und der am Rücken angeschlagene Sadio Mane.