Erstellt am 01. März 2013, 13:31

SVM gegen "doppelbelastete" Rieder. Der SV Mattersburg empfängt am Samstag im Pappelstadion möglicherweise müde Rieder, nachdem die Oberösterreicher fünf Spiele in zwei Wochen bestreiten mussten. Coach Lederer hofft nach drei sieglosen Partien auf Tore.

 |  NOEN, Collage Bruckmüller
Auf die SV Ried wartet am Samstag im Pappelstadion eine doppelte Herausforderung. Zum einen stehen die Innviertler in der 24. Fußball-Bundesliga-Runde auswärts gegen den SV Mattersburg vor einer kräfteraubenden Partie, zum anderen müssen die "Wikinger" dabei die Belastungen der vergangenen Tage so gut wie möglich wegstecken.

Wegen eines Nachtragsspiels aus dem Herbst bestreiten die Rieder im Burgenland bereits ihr fünftes Match in den vergangenen zwei Wochen, während die Hausherren durch die Absage des Dienstag-Gastspiels gegen den WAC erst ihr drittes Spiel absolvieren. "Das ist für uns sicher ein Nachteil, doch wir müssen das akzeptieren und aus unseren Köpfen rausbringen", forderte Trainer Michael Angerschmid.

Gegen Patrick Bürger und Co. sei nun Überwindung gefragt. "In Mattersburg kann man über das Spielerische allein nicht bestehen, das wird nur über den Kampf gehen. Wir müssen uns auf eine komplett andere Aufgabe als beim 1:3 gegen die Austria einstellen", betonte Angerschmid.

SVM-Coach Franz Lederer will unterdessen an eine mögliche Rieder Müdigkeit gar keinen Gedanken verschwenden. "Das muss uns komplett egal sein, denn wenn jemand in der Vergangenheit auf diesen Faktor gesetzt hat, ist er schon oft unangenehm überrascht worden."

Der Betreuer der seit drei Spielen sieglosen Burgenländer hofft auf ein Ende der ebenfalls drei Partien andauernden Mattersburger Torflaute. "Wir müssen unbedingt mehr Treffer machen, und da muss sich vom Angriff bis zur Verteidigung jeder selbst bei der Nase nehmen", meinte Lederer.