Erstellt am 06. April 2016, 06:24

von Bernhard Fenz

SVM in Ried: „Wissen, was uns hier erwartet“. Der SVM gastiert nach der Pleite gegen Admira in Ried. Dort rechnet Trainer Ivo Vastic mit einem beinharten Spiel.

Mattersburg-Coach Ivo Vastic und sein Team mussten zuletzt einen Rückschlag verdauen.  |  NOEN, BVZ
Es war schon eine deftige Überraschung, als die Admira dem SVM im Herbst 2015 nach vier Siegen in Folge mit 0:4 die erste Heimniederlage zufügte. Dass am Samstag beim zweiten Saisonspiel im Pappelstadion gegen die Niederösterreicher eine 0:3-Pleite folgte, war doppelt bitter.

„Aus der Überlegenheit kein Kapital geschlagen“

Einerseits gaben die Burgenländer im prestigeträchtigen Kampf um Platz vier gegen die Südtsädter schon wieder Punkte beim direkten Duell ab. Andererseits nahm die Partie eine angesichts der ersten Hälfte unerwartete Richtung an. Aber Manuel Prietl vergab die Top-Chance zur Führung, Patrick Bürger traf per Kopf nicht – die Admira wiederum war nach der Pause höchst kaltschnäuzig.

Chefcoach Ivo Vastic und sein Team wollen und werden die positiven Erkenntnisse mitnehmen: „Bis zum zweiten Gegentreffer haben wir wirklich gut gespielt, aber aus der Überlegenheit kein Kapital schlagen können.“

Wohl auch deshalb, weil sehr wohl Chancen für Punkte vorhanden waren, sprach Vastic nur von einem „kleinen Rückschlag“. Nun wolle man beweisen, dass man wieder rasch aufstehen könne. „Das Potenzial dazu haben wir.“

„Erwarte Gegner, der um jeden Preis gewinnen will“

Nun geht es am Samstag in Ried zur Sache, wo das Abstiegsgespenst auf Distanz gehalten wurde, aber noch nicht gebannt ist. Ergo werden die Innviertler dementsprechend engagiert auftreten. Was Vastic erwartet? „Einen Gegner, der um jeden Preis gewinnen will. Aber wir wissen, was auf uns zukommt und werden darauf eingestellt sein. Geschenkt hat uns bislang ohnehin niemand etwas, das mussten wir uns selbst erarbeiten.“

Übrigens: Im Herbst machte der SVM die 0:4-Niederlage gegen Admira mit einem 1:0-Erfolg in Ried eine Runde später prompt wett. Jetzt gibt es erneut in Oberösterreich die Chance auf Rehabilitation.