Erstellt am 26. April 2013, 15:22

SVM trifft motivierte Innsbrucker. Der SV Mattersburg ist gewarnt: Wacker Innsbruck wittert im Bundesliga-Abstiegskampf seine Chance und will im Kellerduell die Rote Laterne an den Gegner abgeben. "Der Druck liegt bei Mattersburg", meint Wacker-Coach Kirchler.

 |  NOEN, Collage Bruckmüller
Nach drei Niederlagen in den bisherigen Saisonvergleichen sind aber auch die Burgenländer motiviert. Sie wollen am Samstag (18.30 Uhr) im nun wichtigsten Aufeinandertreffen den Spieß umdrehen.

Zwei Zähler trennen die Kontrahenten um den Klassenverbleib sechs Runden vor Saisonende. Wacker wäre demnach mit einem Sieg zumindest Neunter. "Der Druck liegt bei Mattersburg. Erstmals in dieser Saison sind sie in einer Situation, dass sie Letzter sein könnten. Mit dieser Situation muss eine Mannschaft erst umgehen können", sah Wackers Trainer Roland Kirchler Vorteile für seine Elf.

Lederer: "Ich will nicht tauschen"

Sein Gegenüber Franz Lederer sah dies naturgemäß anders. "Ich will nicht tauschen. Wir haben immer noch zwei Punkte Vorsprung", sagte Mattersburgs Trainer. Für Lederer ist mit Blick auf die Tabelle klar: "Dieses Spiel müssen wir einfach gewinnen, da brauchen wir nicht um den heißen Brei herum reden." Für Mattersburg wäre es der erste Sieg nach sieben sieglosen Runden.

Nur ein Erfolg in diesem Jahr, ein 1:0-Heimsieg gegen Ried am 2. März, hat dem SVM auch die schlechteste Bilanz aller Teams im Frühjahr beschert. Dabei zeigten die Burgenländer wie zuletzt auch beim 2:2 in Graz ansehnlichen Fußball.

"Wir sind an dieser Situation selbst schuld. Wir haben wertvolle Punkte liegen gelassen", meinte Lederer. An Motivation mangle es seinen Schützlingen aber nicht. Auch die bisherigen Niederlagen gegen Wacker ändern daran nichts: "Wir werden nicht Gedanken daran verschwenden, was vorher und nachher sein wird."

Während Mattersburg den gesperrten Manuel Prietl vorgeben muss, vertraut Wacker auf jene Akteure, die Ried zuletzt am Tivoli mit 2:0 schlugen.