Erstellt am 22. Juli 2015, 06:16

von Bernhard Fenz

Auftakt-Devise: Gunst der Stunde nutzen. Nach der Mattersburger Cup-Pflicht beim SC Sollenau empfängt der Aufsteiger zum Saisonstart Salzburg.

Solide Leistung zum Aufwärmen: Am Freitag beklatschte Trainer Ivo Vastic einen Mattersburger 3:0-Sieg beim SC Sollenau. Nach dem Erfolg im ÖFB-Cup wartet zum Bundesliga-Auftakt am Samstag aber ein anderes Kaliber: Meister Salzburg.  |  NOEN, Fenz

SV MATTERSBURG - RB SALZBURG, SAMSTAG, 16 UHR. Das 3:0 am Freitag beim SC Sollenau war ein gutes Aufwärmprogramm, richtig heiß wird es für den SVM aber erst am Samstag. Ausgerechnet auf Meister Red Bull Salzburg fiel das Auftaktlos. Beim „Wünsch dir was“-Spielchen hätte Präsident Martin Pucher zwar lieber den SK Rapid zum Start empfangen, aber auch so ist das Comeback in der höchsten Liga nach zwei Jahren Abwesenheit attraktiv.

Zumal Trainer Ivo Vastic gegen den stark veränderten Meister (wo Neo-Trainer Peter Zeidler rund um die Achse Martin Hinteregger - Christoph Leitgeb - Jonathan Soriano eine hungrige Truppe aufbaut) die Gunst der Stunde nutzen will. „Die Salzburger haben super Einzelspieler in ihren Reihen, befinden sich aber im Umbruch. Man wird sehen, wie sehr sie als Mannschaft schon gefestigt sind. Für uns wird das gleich eine spannende Aufgabe.“

Kühbauer: „Platz fünf wäre wunderbar“

Geht es nach der Statistik, wäre ein Punktegewinn gegen die Roten Bullen wieder dringend nötig. Vor dem Abstieg in die Erste Liga 2013 hatten die Burgenländer die letzten fünf direkten Duelle allesamt verloren – die Gesamtbilanz gegen Salzburg ist im Pappelstadion allerdings fast ausgeglichen: 20 Spiele – neun Siege, ein Remis und zehn Niederlagen (31:34 Tore). Personell sollten alle Spieler, die zuletzt am Werk waren, zur Verfügung stehen.

Während der SVM gegen Salzburg antritt, ist ein anderer Burgenländer zweigleisig gefordert. Ex-SVM-Kapitän und WAC-Coach Didi Kühbauer tritt mit den Kärntnern morgen, Donnerstag, in der Europa League gegen Soligorsk aus Weißrussland an. Nach dem 1:0 im Hinspiel deutet viel auf ein Weiterkommen hin – dann würde Borussia Dortmund als echtes Zuckerl warten.

In der Liga geht es am Sonntag daheim gegen die Austria. Kühbauer über das Saisonziel: „Wenn wir uns hinter Salzburg, Rapid, Sturm und Austria auf Platz fünf klassieren könnten, wäre das eine wunderbare Sache.“