Erstellt am 14. November 2015, 20:44

von Dietmar Heger

Trainerwechsel in Deutschkreutz. Der FC Deutschkreutz und Trainer Norbert Barisits gehen ab sofort getrennte Wege.

Norbert Barisits  |  NOEN, BVZ
Knalleffekt beim FC Deutschkreutz. Der Tabellenfünfzehnte der BVZ Burgenlandliga trennte sich am gestrigen Freitag von Trainer Norbert Barisits. „Es traf mich völlig unvorbereitet. Eigentlich war ich auf das Testspiel gegen Weppersdorf eingestellt, habe mich wie immer vorbereitet. Doch dazu kam es nicht mehr. Ich konnte mich nur noch von der Mannschaft verabschieden“, erzählt Barisits.
 
Denn Obmann Christian Reumann bat seinen Trainer, den er erst im Sommer verpflichtet hatte kurz vor der Spielerbesprechung zu einem Gespräch und teilte ihm seine Entscheidung mit, sich von ihm zu trennen. Barisits räumt Auffassungsunterschiede über die Struktur der Mannschaft und des Vereins ein: „Eigentlich lief es von Beginn an nicht so, wie ich mir das vorgestellt habe. Die Ansichten unterschieden sich in vielen Dingen gravierend. Daher ist die Trennung zu akzeptieren. Der Zeitpunkt kam allerdings etwas überraschend“, erklärt der Trainerroutinier. „Ich hatte die Planung für das kommende Frühjahr schon fertig. Ein paar Korrekturen im Kader, dann hätten wir den Klassenerhalt geschafft.“

„Norbert war bei uns 
ohnehin nicht ganz glücklich“

Schmutzwäsche wollen beide Parteien freilich keine Waschen, zumal Barisits eine intakte Mannschaft hinterlässt. FCD-Obmann Christian Reumann erklärt seinen Schritt folgendermaßen.

„Mit Roman Fennes haben wir einen Trainer in den eigenen Reihen, der es sich nach seinem Kurzgastspiel im Frühjahr jetzt beruflich einteilen kann. Norbert war bei uns ohnehin nicht ganz glücklich. Daher lag der Wechsel irgendwo auf der Hand.“

 
x  |  NOEN, BVZ
Neo-Trainer Fennes steht für einen „Deutschkreutzer Weg“. Er soll gemeinsam mit seinen Co-Trainern Mario Bintinger (im Bild beobachtet er mit ihm gemeinsam die neue Mannschaft) und Norbert Gulyas für den Klassenerhalt der Kampfmannschaft sorgen und will gleichzeitig auch an der Nachhaltigkeit des Vereins arbeiten. „Die aktuelle U16 soll Schritt für Schritt an die Kampfmannschaft herangeführt werden“, so Fennes. „Wir haben 110 Kinder im Nachwuchs. Das muss sich in Zukunft auch in der Kampfmannschaft widerspiegeln.“