Erstellt am 31. März 2016, 06:34

von Martin Ivansich

Trausdorfer Zoccola wird Grüner. Rapid und Maurizio Zoccola gehen gemeinsame Wege. Er wird Video- und Spielanalyst beim Rekordmeister.

Maurizio Zoccola ist bekannt akribischer Arbeiter und Fußballfachmann. Foto: Privat  |  NOEN, Privat
Der Trausdorfer Maurizio Zoccola, bis zuletzt Videoanalyst beim Bundesliga-Klub Altach, wird ab 1. April für den österreichischen Rekordmeister arbeiten.

Im Rahmen der Arbeiten am neuen Stadion des SK Rapid stellte der IT-Spezialist den Grünen sein Video-System vor. Wenige Tage später lag ein Angebot auf dem Tisch, dem Zoccola nicht widerstehen konnte.

Kombination macht ihn außergewöhnlich

„Es war für mich schon überraschend, damit habe ich nicht gerechnet. Für mich ist es jedenfalls eine große Ehre und eine tolle Herausforderung für so einen Klub tätig zu sein“, freut sich der 46-Jährige über seine kommenden Aufgaben.

Mit seinen 18 Jahren Trainertätigkeiten: „Die helfen mir in diesem Job enorm“, und seinen IT-Fachkenntnissen, hat Zoccola eine Kombination, die ihn in Europa außergewöhnlich macht. Mit 1. April startet Zoccola sein neuestes Kapitel im Profi-Bereich: „Es war immer mein Ziel professionell im Bereich Fußball zu arbeiten. Das jetzt ist ein Meilenstein.“

Bundesliga-Erfahrungen hat der ehrgeizige Computer-Fachmann in den letzten Jahren in Altach gemacht, wo er in der selben Funktion — wie jetzt bei den Grünen — arbeitete. Und das erfolgreich. Die Vorarlberger spielten international.

„Rapid ist noch zwei Nummern größer“

„Altach war eine tolle Erfahrung. Rapid ist aber zwei Nummern größer und der nächste Schritt für mich. Hier herrscht eine Aufbruchstimmung. Das neue Stadion wird noch einmal dazu beitragen, dass der Verein Erfolge holt. Das ist eine ganz spannende Arbeit.“

Die Arbeit im Detail wird so aussehen: Gemeinsam mit dem Trainerteam um Chefcoach Zoran Barisic wird der Burgenländer, die Videoanalysen aufbereiten. „Dabei habe ich mich an die Vorgaben des Trainerstabs zu halten, kann aber, so hoffe ich, auch mein Wissen einbringen“, so Zoccola. Das Videosystem im zukünftigen Rapid-Stadion wird laut Zoccola „eines der modernsten und neuesten“ in Mitteleuropa sein.

Für den Verein selbst sieht der neueste Mitarbeiter durchaus positive Zeiten zukommen: „Mit dem Projekt des neuen Stadions, der Aufbruchstimmung die im Verein herrscht und dem konsequenten Weg, der hier gegangen wird, sind in den nächsten Jahren nationale Titel sicher möglich.