Erstellt am 02. September 2015, 06:32

von Bernhard Fenz

Trimmel: „Es ist schön, dass ich im Fokus stehe“. Union Berlin-Legionär Christopher Trimmel ist im Team auf der Abrufliste – und gerüstet für den Fall des Falles.

Berliner Fixgröße: Christopher Trimmel zählt zum Stammpersonal der Union. Foto: zVg  |  NOEN, zVg
Ein Spiel von Union Berlin in der 2. Deutschen Bundesliga ohne Christopher Trimmel auf der rechten Seite der Viererkette kommt seit Sommer 2014 eher selten vor.

Fünf von fünf Spielen bisher absolviert

In 29 von 34 Partien lief der Mannersdorfer für den Klub aus der deutschen Hauptstadt 2014/2015 in der Startformation auf, in dieser Saison sind es bislang fünf von fünf Spielen. Der 28-Jährige kam dabei wie erwähnt in der Viererkette zum Einsatz.

Nicht nur das: Zweimal spielte Union mit Dreierabwehr, dabei wurde Trimmel einmal hinten und einmal im Mittelfeld gebraucht.

Einsatztechnisch läuft es also blendend, einzig die Bilanz ist mit vier X und einer Pleite ausbaufähig. Am letzten Spieltag gab es ein 1:1 gegen RB Leipzig.

Trimmel: „Wir haben in jedem Match geführt und teilweise blöd den Ausgleich erhalten. Unser Werkl funktioniert – es ist nur eine Frage der Zeit, bis wir den ersten Sieg feiern können.“ Wichtig wäre das, vom Anspruch her wollen die „Eisernen“, wie die Union auch genannt wird, zwischen Platz eins und sechs landen.

„Wenn ich dann nicht dabei bin,
sitze ich eben vor dem Fernseher
mit dem Österreich-Trikot.“
Christopher Trimmel,
Teamspieler auf Abruf,
fiebert so oder so mit.

Deshalb streitet der Burgenländer auch gar nicht erst ab, dass „es entsprechenden Druck“ gibt. Aber: „Wir dürfen uns jetzt nicht verrückt machen lassen.“

Verrückt machen lässt sich Christopher Trimmel auch nicht beim Thema Nationalmannschaft. Aktuell steht er auf der Abrufliste – und sagt: „Es ist schön, dass ich hier dabei bin, im Fokus stehe und dass meine Leistungen entsprechend registriert werden. Natürlich wäre es ein Traum, auch wieder tatsächlich dabei zu sein, aber ich sehe das trotzdem entspannt.“

Schließlich könne er ohnehin nicht mehr machen, als er bereits laufend tut: „Ich bin ein Typ, der immer sein Bestes gibt. Wenn das reicht, freue ich mich. Wenn aber nicht, sitze ich dann eben vor dem Fernseher mit dem Österreich-Trikot.“


Hosiner mit einem Einstand nach Maß

DEUTSCHE BUNDESLIGA | Die ersten beiden Spieltage musste Philipp Hosiner noch geduldig auf der Ersatzbank des 1. FC Köln verbringen. In Runde drei schickte Coach Peter Stöger den Eisenstädter Zugang erstmals ins Geschehen der Bundesliga.

Der 26-Jährige kam in Minute 66 beim Stand von 0:1 im Spiel gegen den HSV auf das Feld und traf zehn Minuten später zum 1:1. Auch beim 2:1-Siegestreffer war er beteiligt. „Das war ein sensationeller Einstand direkt vor der Südtribüne“, freute sich der Stürmer dementsprechend.