Erstellt am 21. Mai 2016, 09:26

von Philipp Frank und Bernhard Fenz

UFC Purbach: Es geht weiter, aber wo?. Die Lage beim UFC Purbach über die Zukunft des Vereins ist vorerst geklärt. Die Generalversammlung am Freitagabend brachte ein Happy End für alle Beteiligten.

Purbachs Sportlicher Leiter Adi Steindl (Bild) wird seine Tätigkeit, so wie Obmann Harald Neumayer, nicht mehr fortsetzen. Sein Posten ist ebenso vakant wie die Frage,wo der aktuelle Spitzenklub der BVZ Burgenlandliga künftig spielen wird.  |  NOEN, Frank

Lange wusste niemand, wie es weitergehen sollte, hatte doch Obmann und Sponsor Harald Neumayer seinen Rückzug angekündigt. Da sich allerdings kein geeigneter Nachfolger finden konnte, stand sogar die Spielbetriebseinstellung im Raum. Nun hat sich aber doch noch ein neues Vereinsoberhaupt gefunden.

Ex-Funktionär Hermann Scheweck übernimmt die neue Führungsposition beim UFC und löste Harald Neumayer als Obmann ab. "Ich habe insgeheim schon gehofft, dass es einen neuen Vorstand geben wird, daran geglaubt habe ich nach den letzten Sitzungen aber ehrlich gesagt nicht mehr. Ich freue mich, dass es nun doch geklappt hat. Bürgermeister Richard Hermann war auch stark dahinter, dass es weitergeht beim Verein. Ich habe fünf Minuten vor der Generalversammlung gehört, dass es einen Obmann-Kandidaten gibt", so ein scheidender und erleichterter Purbach-Obmann Harald Neumayer.

Neben Hermann Scheweck gibt es noch sieben neue, junge Gesichter im neuen Vorstand, ein Großteil des alten bleibt ebenfalls erhalten. Nur zwei Positionen sind noch offen: die des Rechnungsprüfers und die des Sektions- beziehungsweise Sportlichen Leiters, da auch der bisherige Tausendsassa Adi Steindl nicht mehr kandidierte. Sportlich wird es nun also auch weitergehen am Türkenhain. 

Ein Absteiger weniger aus der BVZ Burgenlandliga möglich! 

"In welcher Art und Weise und vor allem in welcher Liga oder Klasse, ist noch offen. Wir werden in den nächsten Tagen mit dem Burgenländischen Fußballverband ein Gespräch suchen, um die Möglichkeiten auszuloten", so Neumayer. Eine Fortsetzung in der BVZ Burgenlandliga schließt der scheidende Vereinsboss aber aus. Die Saison wird noch fertig gespielt, dann gibt es im Juni eine ordnungsgemäße Übergabe an Hermann Scheweck und sein Team.

Auswirkungen könnte der freiwillige Gang nach unten auf den Abstiegskampf der BVZ Burgenlandliga übrigens ganz sicher haben. Denn: Mittlerweile werden – so der Antrag auf Abstieg fristgerecht bis fünf Tage nach Ende der Saison eingebracht wird – besagte Teams ans Ende der Tabelle gereiht und erst dann wird der Abstieg durchgeführt. Das würde bedeuten, dass es also statt derzeit vier nur drei Absteiger geben könnte. Kein unwesentlicher Anker für die Teams im Tabellenkeller . . .