Erstellt am 26. Januar 2011, 00:00

Und wieder grüßt Antalya. TIPP3 BUNDESLIGA / Der SV Mattersburg flog einmal mehr die Stadt im Süden der Türkei an – dabei sind die Burgenländer nicht alleine.

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VON BERNHARD FENZ AUS ANTALYA

Die österreichischen Bundesligavereine stehen in diesem Jahr geschlossen für die Winter-Vorbereitung an der türkischen Riviera. Das ist insofern bemerkenswert, als sogar die Wiener Austria ihre traditionelle spanische Trainingslagerdestination gegen den Großraum Antalya eintauschte. Für den SV Mattersburg ist die südliche Türkei freilich längst kein Neuland mehr. Nur 2008 gaben die Grün-Weißen Spanien komplett den Vorzug, ansonst bearbeiteten sie jedes Jahr türkisches Gras. Die Burgenländer nützen, so wie alle anderen Oberhausklubs auch, regelmäßig die Vorteile aus – also vorwiegend moderne Hotelkomplexe, die auf den Trainingslagerbetrieb und die Fußball-Bedürfnisse eingestellt sind sowie gute Plätze für die tägliche Arbeit. Seit dem späten Sonntagnachmittag ist der SVM-Tross vor Ort, der türkische Zyklus dauert noch bis 4. Februar, also: trainieren, testen, essen, schlafen, relaxen.

Kroatischer Spieler für  den defensiven Bereich

„Hier finden wir alles vor, was wir brauchen“, dürstet Trainer Franz Lederer gar nicht erst nach großen Überraschungen. Das Bewährte ist in diesem Zusammenhang gut.

In personeller Hinsicht könnte übrigens nach dem jungen Talent Thorsten Röcher ein zweiter Neuzugang folgen: Ivan Parlov. Der 26-jährige Kroate war in den letzten Jahren bei NK Zagreb tätig und befindet sich momentan als Trainingsgast vor Ort. Sollte es zu einer Verpflichtung kommen, wäre Parlov ein Kandidat für das defensive Mittelfeld.

An Testspielen, bei denen er sich empfehlen könnte, mangelt es nicht. Drei stehen noch auf dem Programm: am Samstag gegen Brasov, am Dienstag (1.2.) gegen HNK Rijeka und am Donnerstag (3.2.) gegen den Schweizer Zweite-Liga-Verein FC Wil.

Lasset uns springen!

Seit Sonntagabend weilen die Profis des SV Mattersburg in Lara/Antalya, seit Montag wird trainiert. Koordination und der Umgang mit dem Ball stehen dabei laufend auf der „Zu-Erledigen-Liste“. Manuel Seidl (vorne) ging scheinbar voller Ehrfurcht an das bekannte Stangenhüpfen heran – zumindest lässt das dieser Schnappschuss vermuten. Dahinter: Dominik Doleschal und Peter Chrappan (v.l.).

BERNHARD FENZ