Erstellt am 16. Dezember 2015, 05:08

von Bernhard Fenz

Vastic zieht Bilanz: Unterm Strich darf gelächelt werden. Mattersburg-Trainer Ivo Vastic zog Resümee und blickt schon nach vorne. "Bis Platz vier ist alles möglich."

Stark begonnen: Ivo Vastic und die SVM-Profis heimsten in den ersten 13 Runden 22 Punkte ein.  |  NOEN, BVZ

Das Jahr 2015 als solches wird beim SV Mattersburg sowieso in die Geschichte eingehen - Stichwort Wiederaufstieg in die Elite-Liga des Landes. Das war im Frühjahr der Fall, ehe die Grün-Weißen ab Sommer wieder die Tipico Bundesliga aufmischten.

Mittlerweile sind 20 Spieltage absolviert und der SVM befindet sich auf Platz sieben. Eine deftige Durststrecke von sieben sieglosen Matches aus den letzten sieben Runden manövrierte die Burgenländer aus der euphorisierten Zone der Tabelle ins knochige Mittelfeld. Weil die Konkurrenz am Ende doch noch punktete, liegt die Mannschaft von Ivo Vastic aktuell sechs Zähler vor Platz zehn (nach dem 13. Spieltag waren es noch 13), die unmittelbaren Verfolger Grödig und Ried haben sich innerhalb von drei Punkten Rückstand positioniert. Das ist die eine Seite.

Der andere Blick auf die Tabelle weist Aufsteiger Mattersburg mit nur geringem Aufholbedarf nach oben aus. Vier Punkte mehr – und das Team läge schon gleichauf mit dem Vierten Sturm Graz.

Also sagte Ivo Vastic nach dem finalen 1:1 am Samstag bei der Admira auch: „Wir können positiv auf das bisherige Abschneiden blicken. Die Liga ist ausgeglichen, alles rückt zusammen, bis Platz vier ist für uns alles möglich. Es war zwar der eine oder andere Punkt mehr drin, aber wir haben kein Wunschkonzert. Die Mannschaft kämpft und spielt mit dem, was an Potenzial möglich ist – das hat sie großteils auch sehr gut gemacht.“

„Konnten Kontinuität dann nicht halten“

Dass ganz am Schluss nur mehr lediglich drei von 21 Punkten abgestaubt wurden, trübt die an sich tolle Bilanz freilich. Dessen ist sich auch der Chefcoach natürlich bewusst: „Im Finish hatten wir das eine oder andere Problem – und der Kader war nicht ständig so groß, dadurch konnten wir die Kontinuität dann nicht halten.“

Aktuell befinden sich die Profis im Urlaub, los geht es mit der Vorbereitung wieder am 4. Jänner. Bis dahin werde man laut Vastic „alles analysieren“ und sehen, wo der Verbesserungs-Schwerpunkt liegen werde.