Erstellt am 15. August 2012, 00:00

Völlig konträre Partien. ÖFB-SAMSUNG-CUP / Der SV Mattersburg ist zu Gast in Bad Vöslau, Stegersbach empfängt Titelverteidiger Salzburg.

Im Mai sicherte sich Salzburg (im Bild Christiano, Christian Schwegler und David Mendes da Silva, v.l.) mit einem 3:0-Erfolg im Finale des ÖFB-Samsung-Cups gegen Ried das Double. Ende September darf sich der SV Stegersbach gegen den Titelverteidiger behaupten. GEPA/MANDL  |  NOEN
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VON BERNHARD FENZ

UND PATRICK BAUER

Unterschiedlicher könnten die Aufgaben unserer beiden verbliebenen burgenländischen Vertreter in der zweiten Runde des ÖFB-Samsung-Cups nicht sein. Der SV Mattersburg ist beim niederösterreichischen Landesligisten Bad Vöslau haushoher Favorit, der SV Stegersbach wiederum geht als krasser Außenseiter in das Duell gegen Red Bull Salzburg.

Nachdem die Südburgenländer in Runde eins nur mit Müh‘ und Not den SV Reutte (Tirol) besiegen konnten, wurden sie nun mit dem erhofften spektakulären Gegner belohnt. Trainer Kurt Jusits: „Eine super Sache. Nach Rapid ist Salzburg das attraktivste Los, da ich nicht glaube, dass die Austria im Südburgenland zieht. Wir erhoffen uns doch 2000 Zuseher – Salzburg ist im Osten nicht oft zu sehen.“ Für Bullen-Trainer Roger Schmidt wiederum ist klar, dass „wir als Favorit in dieses Spiel gehen. Umso mehr ist es unsere Pflicht, dass wir uns professionell darauf vorbereiten und den Gegner ernst nehmen.“

Erster Naumoski-Trainer  trifft den Ex-Schützling

Das Duell von Landesligist Bad Vöslau (in der ersten Runde überraschend mit 1:0 gegen St. Pölten weitergekommen) gegen den SVM birgt insofern eine interessante Note, als Ilco Naumoski bei dieser Partie auf seinen ersten Kampfmannschafts-Trainer trifft – Willy Kreuz (63). Der ehemalige Internationale holte den damals 17-jährigen Naumoski im Jahr 2000 vom Rapid-Nachwuchs zu Stockerau: „Ich freue mich schon auf das Wiedersehen.“ Gleiches gilt für Naumoski, angesprochen auf den Cup-Gegner und seinen Ex-Coach: „Willy Kreuz hat mich geholt und gleich spielen lassen, ich hab‘ es ihm mit Toren gedankt. Er war auch menschlich toll.“

Rein sportlich freut sich Kreuz als Bad Vöslau-Trainer auf die Aufgabe: „Mattersburg ist ein hochattraktiver Gegner, der viele Zuschauer bringt. Wir wollen die Burgenländer, so gut es geht, ärgern.“ Übrigens: Kreuz kündigt bereits an, das offensive Spiel seiner Truppe auch gegen den SVM aufzuziehen. „Wir können gar nicht anders spielen, als mit einem Mittelstürmer und zwei hängenden Spitzen. Allerdings werden wir nicht schon am 16er attackieren, wie wir das bei uns in der Liga machen …“