Erstellt am 05. Januar 2016, 20:08

von Bernhard Fenz

Von Mattersburg nach Mainz. Erst am Montag kam ans Tageslicht, dass das Arbeits- und Sozialgericht Wien den laufenden Vertrag von Mattersburg-Profi Karim Onisiwo mit 30. Juni 2015 für ungültig erklärt hat. Während der SVM im Zuge des Gerichtsverfahrens Berufung einlegen will, hat der 23-Jährige (er ist laut dem Urteil ablösefrei) bereits einen neuen Verein gefunden.

Von Mattersburg nach Mainz: Karim Onisiwo.  |  NOEN, Bernhard Fenz
Heute, Dienstag, vermeldete der deutsche Bundesligist FSV Mainz 05 Onisiwo als Neuzugang. Auf der Homepage der Rheinhessen wurde der Deal offiziell präsentiert.

So wurde Onisiwo ablösefrei verpflichtet, erhält einen Vertrag bis 2019, ist somit Neo-Kollege von Österreichs Teamspieler Julian Baumgartlinger und reist bereits morgen, Mittwoch, ins Trainingslager nach Marbella.

„Ein hoch veranlagter Spieler“

Und das sagen die Beteiligten auf www.mainz05.de :

Manager Christian Heidel: „Karim Onisiwo ist ein hoch veranlagter Spieler mit einer nicht ganz alltäglichen Vita, dessen Entwicklung hin zum österreichischen Nationalspieler wir seit längerem genau beobachtet haben. Er ist unser nächstes, spannendes Projekt, einen jungen, hungrigen Spieler zu einem guten Bundesligaspieler zu entwickeln. Dieses Potenzial sehen wir in ihm.“

Trainer Martin Schmidt: „Karim Onisiwo ist ein schneller, trickreicher Spieler mit einem guten Zug zum Tor, dessen Fähigkeiten sehr gut zu unserer Spielweise passen. Er bekommt bei uns die Zeit, sein Talent in Ruhe weiter zu entwickeln und auf ein höheres Niveau zu bringen. Ich freue mich auf einen interessanten Fußballer und aufgeschlossenen Typen, der sich bei uns schnell integrieren wird.“

Karim Onisiwo: „Die Gespräche mit Trainer Martin Schmidt und Manager Christian Heidel haben mich sehr überzeugt. Ich bin sicher, dass ich in Mainz meine nächsten Entwicklungsschritte machen kann. Ich freue mich jetzt die Mannschaft kennenzulernen, auf die familiäre Atmosphäre und den starken Zusammenhalt, von dem mir im Vorfeld schon Julian Baumgartlinger berichtet hat.“