Erstellt am 28. Januar 2016, 04:33

von Martin Ivansich

Vorjahres-Start war deutlich fulminanter. Bernd Wiesberger begann mit einem soliden Turnier und Platz 26 gut, aber nicht so explosiv wie im vergangenen Jahr.

Platz 26: Bernd Wiesberger startete in das Turnierjahr 2016 solide, aber nicht überragend. Foto: Marschik  |  NOEN, Erich Marschik
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Mit einem sechsten Platz gelang Bernd Wiesberger Anfang 2015 ein toller Saisonstart in Abu Dhabi.

Beim diesjährigen Desert Swing-Start lief es für den Südburgenländer keineswegs schlecht, aber eben nicht ganz so rund wie im Vorjahr. Wiesberger zeigte teilweise hervorragendes Golf, aber konnte dies eben nur teilweise zu Ende spielen.

„Nachdem ich einige kleine Dinge mit meinem Coach verändert habe, fühlt es sich an, als wäre mein Spiel am richtigen Weg zurück,“ meint der 30-Jährige. Im Score drückte sich dies mit drei Spieltagen unter Par deutlich positiv aus.

Drei 70er Runden (zwei unter Par) waren aber auch nicht tief genug, um einen Top-Ten-Platz ins Visier zu nehmen. Letztendlich schloss der Oberwarter das Turnier auf Rang 26 ab.

Den Sieg sicherte sich der Amerikaner Ricky Fowler. Nach den mäßigen Schlussrunden beim Eurasia-Cup (Single-Niederlage) und beim European Tour Auftakt (81er Runde) im Dezember in Südafrika (Nedbank Open) zeigte Österreichs Nummer eins aber wieder durchaus die nötige Konstanz im Spiel.

Nächste Stationen: Katar und Dubai

Und genau die wird wichtig sein, um bei den kommenden Turnieren wieder voll anzugreifen. Das eine oder andere starke Ergebnis wird jedenfalls notwendig sein, um die Chance zu wahren beim Rydercup mit von der Partie zu sein.

Schon ab Donnerstag besteht dazu die nächste Möglichkeit. Beim Qatar Masters hatte Wiesberger im letzten Jahr am Schlusstag noch alle Chancen, wurde dann hervorragender Dritter. Der Golf-Kurs dort scheint dem Profi jedenfalls zu liegen.

Nach Qatar geht es gleich weiter mit der letzten Station des Desert Swings, dem Dubai Desert Classic. Intensive Wochen warten somit auf Bernd Wiesberger, der in der Weltrangliste weiterhin auf dem 34. Rang steht. An der Spitze bleibt Jordan Spieth (USA). Im European Tour-Ranking verbesserte er sich übrigens um drei Ränge und steht aktuell nun auf Platz 29.