Erstellt am 14. Februar 2012, 14:27

Vorkommissionierungen vor 21. Bundesliga-Runde. Zum Frühjahrsauftakt der Fußball-Bundesliga haben witterungsbedingt nur drei von fünf Spielen ausgetragen werden können. Auch in der 21. Runde am Wochenende könnte es nach jetzigem Stand wieder Probleme geben.

In Kapfenberg und Innsbruck wird es fix zu Vorkommissionierungen kommen. Die Obersteirer empfangen am Samstag (18.30 Uhr) Wiener Neustadt, die Tiroler bereits zuvor (16.00) die Admira.

Beide Teams waren auch schon in der vergangenen Woche von Absagen betroffen. Innsbruck hatte das Heimspiel gegen Salzburg auf noch unbestimmte Zeit verschieben müssen, die Admira zudem ihr Heimspiel gegen den KSV nicht über die Bühne bringen können.

Schlusslicht Kapfenberg brennt jedenfalls auf den Saisonstart, will so schnell wie möglich damit beginnen, den Sieben-Punkte-Rückstand auf den SV Mattersburg zu verkleinern. "Wir arbeiten auf Hochtouren", berichtete KSV-Manager Herbert Wieger am Dienstag. Der Platz wurde bereits größtenteils vom Schnee befreit. Prognosen wollte der Ex-Stürmer keine abgeben, man müsse die Vorkommissionierung abwarten.

Das zweite Fragezeichen betrifft wie schon vor der ersten Runde den FC Wacker Innsbruck, obwohl das Tivoli-Stadion mit einer Rasenheizung ausgestattet ist. "Vergangene Woche haben wir immer minus zehn Grad und weniger gehabt. Jetzt haben wir unter Tags minus drei bis minus sieben. Das hilft, dass die Rasenheizung eine andere Entfaltung hat", sagte Wackers Geschäftsführer Gerald Schwaninger. "Der Untergrund ist weich geworden, wir haben den Platz eisfrei gemacht."

Nichts im Wege stehen dürfte der Frühjahrs-Heimpremiere des SV Mattersburg, der am Samstag (18.30) die SV Ried im Pappelstadion empfängt. "Bei uns liegt kein Schnee am Platz und wird es nach jetzigem Stand auch kein Problem geben", sagte SVM-Manager Ernst Simmel. Gesichert sind dank Rasenheizungen die beiden Topspiele der Runde: Am Samstag (18.30) empfängt Rapid die Austria im 300. Derby im Ernst-Happel-Stadion und am Sonntag (16.00) gastiert Meister Sturm Graz beim Vizechampion Red Bull Salzburg.