Erstellt am 05. August 2015, 06:41

von Daniel Fenz

Vorzeitiges EM-Aus: „Lo“ Petutschnig im Pech. Der Bad Sauerbrunner und Partner Tobias Winter waren in den entscheidenden Momenten noch nicht routiniert genug.

Für den Bad Sauerbrunner Lorenz »Lo« Petutschnig (l.) und Tobias Winter war die Beachvolleyball-EM in Klagenfurt nach der Gruppenphase bereits vorbei. Foto: Daniel Fenz  |  NOEN, Daniel Fenz
Das primäre Ziel, sich für die EM in Klagenfurt zu qualifizieren, haben sie geschafft. Burgenlands Beachvolleyball-Ass Lorenz Petutschnig und sein Partner Tobias Winter schlugen vergangene Woche im Zirkus der ganz Großen auf, leider war aber nach der Vorrunde bereits Schluss.

„Die waren einfach noch besser als wir“

„Wir sind Nummer 25 in Europa und Nummer zwei in Österreich. Es ist ja nicht selbstverständlich, dass man automatisch dabei ist“, resümierte Petutschnig.

Obwohl er mit seinem Partner nach der Gruppenphase ausschied, war „Lo“ mit der Leistung in Klagenfurt zufrieden. „Wir waren in den entscheidenden Momenten gegen Deutschland und die Russen zu nervös. Gegen Polen haben wir super gespielt. Die waren aber einfach noch besser als wir.“

Erfreulich für die beiden ist die Tatsache, dass sie das zweitjüngste Team aller Teilnehmer waren. Petutschnig und Winter zog es nach Kärnten bereits gestern Dienstag, nach Redaktionsschluss, weiter in die Schweiz. Dort findet ab heute das CEV Beach Volleyball European Championship Masters statt.

Von 14. bis 16. August starten sie dann bei der Beachvolleyball-Staatsmeisterschaft in Seewalchen am Attersee, wo Gold das erklärte Ziel ist.

„Silber hatten wir schon, jetzt wollen wir Gold“

„Silber habenwir bereits zwei Mal erreicht, jetzt wollen wir Staatsmeister werden.“ Petutschnig weiß aber, dass das Teilnehmerfeld stark ist.

Stichwort Klagenfurt: Dort möchte das Duo auch 2016 dabei sein. „Es ist einfach ein geiles Gefühl. Schade, dass wir vor so einem Publikum keinen Sieg feiern konnten. Man bekommt eine Gänsehaut, jeder Punkt ist wunderschön. Es ist schlichtweg das Highlight des Jahres.“

Großes Vorbild sind weiterhin die Beachvolleyball-Kollegen Clemens Doppler und Alexander Horst. „Sie sind Freunde und Trainingspartner. Wir verstehen uns super, haben Respekt vor ihnen und wollen auch einmal in ihre Fußstapfen steigen und so große Erfolge feiern. Sie sind super Zugpferde.“


Statistik

Walkenhorst/Windscheif (Deutschland) - Petutschnig/Winter 2:1 (21:14, 19:21, 15:11); Fijalek/Prudel (Polen) - Petutschnig/Winter 2:0 (21:16, 21:16); Barsouk/Koshkarev (Russland) - Petutschnig/Winter 2:0 (21:18, 21:19).