Erstellt am 02. September 2013, 13:53

Wechsel von Janko noch am Montag möglich. Nach Marko Arnautovic könnte noch ein weiteres Mitglied der österreichischen Fußball-Nationalmannschaft am letzten Tag der Transferzeit einen Wechsel vollziehen.

Marc Janko steht vor dem Absprung von Trabzonspor, wie er am Montag im ÖFB-Teamcamp in Wien bestätigte. "Es kann sich noch etwas tun, aber es wird eng", sagte der Stürmer wenige Stunden vor Transferschluss. Janko durfte im Frühjahr unter Coach Tolunay Kafkas nicht mit der ersten Mannschaft trainieren. Seit der Amtsübernahme von Mustafa Resit Akcay übt der Goalgetter wieder mit den Profis. "Er will wieder mit mir arbeiten, bringt mir mehr Respekt entgegen, und ich habe bei ihm ein gutes Gefühl. Aber natürlich nehme ich alles mit großer Vorsicht, was vom Verein kommt."

Der Ex-Salzburger steht nach seinem im Juni im Schweden-Match erlittenen Muskelbündelriss seit knapp zwei Wochen wieder voll im Training, in einem Pflichtspiel schien er bisher aber noch nicht im Kader der Türken auf. Ein Grund mehr also, über einen Clubwechsel nachzudenken - allerdings erschwerte sein langer Ausfall im Sommer die Suche nach einem neuen Arbeitgeber. "Das hat viele Vereine abgeschreckt."

Koller setzt auf Janko

Teamchef Marcel Koller setzt dennoch auf den Mittelstürmer. Ob er ihn jedoch so wie gegen Schweden trotz mangelnder Spielpraxis von Beginn an bringen wird, ist offen. "Marc wirkt zufrieden und ist froh, dass er wieder dabei sein kann. Das ist ein guter Anfang. Wir werden schauen, wie er sich im Training präsentiert", erklärte der Schweizer.

Auch Janko weiß, dass er sich in den Einheiten bis zum Freitag-Match in München gegen Deutschland aufdrängen muss. "Dann muss der Teamchef entscheiden, ob oder wie lange ich spiele."

Der 30-Jährige hat in den vergangenen Tagen bei Trabzonspor hart an seiner Fitness gearbeitet. "Ich habe im Training eine gute Grundlage gelegt, kann aber natürlich nicht sagen, dass ich bei 100 Prozent bin. Wie es mit der Match-Fitness ausschaut, wird man sehen." Seine physische Verfassung sei nicht so gut wie noch vor dem Duell mit Schweden.