Erstellt am 02. Juli 2015, 06:51

von Bernhard Fenz

Wenn es nicht nur um Fußball geht. Der Profi zeigt(e) sich bei der Vereinssuche „gleich nervös wie vor zehn Jahren“ – und doch ist etwas anders.

Andreas Ivanschitz im Zuge der Dressenüber-gabe an die Mädchenmannschaft des SOS Kinderdorf in Pinkafeld: Dovile, Veronika und Enna (v.l.). Foto: Fenz  |  NOEN, Bernhard Fenz
Kinder liegen Andy Ivanschitz am Herzen. Folgerichtig passte es auch ins Bild, dass der 31-Jährige als Botschafter der SOS-Kinderdörfer dem Standort Pinkafeld zuletzt im Zuge seines Heimataufenthalts einen Besuch abstattete, den „Fußballerinas“ (das dortige Mädchenteam) Dressen mitbrachte und sich Zeit für ein Kickerl (im starken Regen) mit den jungen Wilden nahm. „Bis auf das Wetter war das ein sehr schöner Termin.“



Leuchtende junge Augen kennt der Baumgartener auch privat, drei Kinder zählt die Familie Ivanschitz. In dieser Hinsicht ist das Ende des Levante-Engagements und der baldige Abschied aus Valencia (erst wenn der neue Klub fix ist, werden die Zelte abgebrochen) ebenfalls mit Wehmut verbunden, wie der 31-Jährige erzählt: „Die Kinder haben sich sehr wohl gefühlt und gut eingelebt. Wir haben viele Freunde hier.“

Hätte das Engagement noch länger gedauert, wäre der Burgenländer übrigens nicht abgeneigt gewesen, „überhaupt in Spanien zu bleiben“.

„Eine interessante Zeit für uns“

Nun geht die Reise aber weiter. Wohin, konnte und wollte Ivanschitz noch nicht verraten. „Man muss geduldig bleiben und die Gespräche abwarten. Ich bin aber gleich nervös und angespannt wie vor zehn Jahren.“

Feiner Unterschied: Damals mussten nur Andreas Ivanschitz und seine Frau Anja bei der Wahl des sportlichen und beruflichen Lebensmittelpunkts stets Flexibilität beweisen. Heute sind auch die Kinder gefragt. „Es muss für alle passen. Sie haben sich aber grundsätzlich gut auf dieses Leben eingestellt. Das ist für mich und meine Familie eine interessante Zeit.“

Und die soll nach Möglichkeit weiterhin außerhalb Österreichs genutzt werden. „Noch möchte ich gerne eine andere Herausforderung annehmen.“