Erstellt am 01. August 2014, 07:01

von Bernhard Fenz

„Wenn möglich Erster werden“. Parndorf ist nach dem Erste-Liga-Abstieg neu aufgestellt – der Weg soll früher oder später wieder zurückführen.

Vorsichtig optimistisch: Parndorf-Trainer Pauli Hafner (hier am 2. Juni nach der bitteren 0:1-Heimpleite in der Relegation gegen den LASK) will mit seiner Mannschaft in der Ostliga eine »gute Rolle« spielen. Foto: CSW  |  NOEN, CSW
Nur eine Saison dauerte das Comeback des SC/ESV Parndorf in der Ersten Liga, das Relegations-Aus gegen den LASK im Juni war gleichbedeutend mit dem Abstieg in die Regionalliga Ost.

Vorne mitspielen: Top drei sind das Ziel

Dort spielen die Nordburgenländer seit dem Burgenlandliga-Aufstieg 2003 ständig im Spitzenfeld mit. 2006 begann mit dem direkten Gang in die Erste Liga erstmals das Abenteuer Bundesliga, zwei Saisonen später war Parndorf wieder drittklassig.

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Die unterm Strich drei Jahre in der zweithöchsten Leistungsstufe sollen es aber nicht gewesen sein – geht es zumindest nach der Vereinsleitung in Person von Klubboss Gerhard Milletich.

Der 57-Jährige gibt vor der neuen Saison in der Ostliga folgendes Ziel aus: „Wir wollen vorne mitspielen und wenn möglich am Ende Erster werden. An sich sind die Top-Drei die grobe Vorgabe – schauen wir einmal.“

„So wie uns der Abstieg nicht zerbröselt hat, werden wir auch die neue Saison gefestigt in Angriff nehmen.“
Parndorf-Boss und BFV-Präsident Gerhard Milletich

Dass der Weg früher oder später wieder nach oben führen soll, ist definitiv ein Plan des SC/ESV – wie Milletich klarstellt: „Ich glaube, dass die Qualität der Mannschaft und das gesamte sportliche Package erstligatauglich sind. Deshalb wollen wir es in dieser oder der nächsten Saison zurück schaffen.“

Würde der SC/ESV bereits im Frühjahr 2015 den Titel feiern, wäre allerdings noch die Relegation gegen den Vertreter der Regionalliga Mitte fällig. Erst übernächste Saison dreht sich das Direktaufstieg-Rad in die Erste Liga Richtung Ostliga.

„DER Titelanwärter schlechthin sind wir nicht“

Soweit will in Parndorf aber freilich noch niemand denken. Viel wichtiger ist es, nach dem Abstieg gut in die ab Freitag startende Saison zu finden.

Trainer Paul Hafner zeigt sich jedenfalls zuversichtlich: „Wir haben bewusst einige Positionen verändert, um neuen Schwung zu schaffen und nach dem Abstieg gut aufgestellt zu sein. DER Titelanwärter schlechthin sind wir trotzdem nicht, auch wenn wir mittelfristig wieder nach oben wollen. Aber ich erinnere schon daran, wie es Mattersburg im vorigen Jahr als Absteiger in der Ersten Liga gegangen ist. Leicht wird es auf keinen Fall, darum wollen wir jetzt einmal eine gute Rolle spielen und den Rest auf uns zukommen lassen.“