Erstellt am 22. August 2012, 00:00

Wie Wolfsberg und Sturm. TIPP3 BUNDESLIGA / Mental wie in Kärnten, spielerisch wie gegen die Steirer – so will Mattersburg gegen Ried auftreten.

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VON BERNHARD FENZ

Der SVM bleibt auf Tuchfühlung zur Tabellenspitze. Nach fünf Runden ist das ein erfreulicher Status Quo, den es so lange wie möglich beizubehalten gilt. Die Ausgangsposition für die nächste Runde erlaubt in diesem Zusammenhang wunderbare spekulative Spielchen. Mattersburg trifft auf Ried, während sich die Verfolger Sturm Graz und Admira in irgendeiner Form Punkte wegnehmen werden.

Somit haben die Burgenländer die Chance, an den Top-Plätzen dranzubleiben und nach hinten schon einen ersten kleinen Polster herauszuarbeiten – quasi ein weiterer Etappensieg auf dem Weg zu einer sorgenfreien Saison in der oberen Hälfte. Trainer Franz Lederer konfrontiert sich öffentlich mit solchen Überlegungen traditionell nicht. Stattdessen mahnt der Chefcoach wie immer, dass sich seine Profis nur auf die eigene Leistung konzentrieren dürfen.

Ado Mravac sollte wieder  zur Verfügung stehen

Die Ewartungshaltung des grün-weißen Langzeittrainers: „Wir wollen die Punkte in Mattersburg lassen und eine anständige Leistung abrufen. Von der mentalen Seite her soll es wie in Wolfsberg sein, vom Spielerischen her wie in der zweiten Hälfte gegen Sturm Graz.“ Beim 1:0 auswärts gegen Aufsteiger WAC hob Lederer den unbedingten Willen seiner Truppe positiv hervor, das gut funktionierende Kollektiv sowie den gut aufgestellten Kader. „Man darf nicht vergessen, dass wir mit Höller, Malic und Mravac drei Stammspieler vorgeben mussten.“

Somit kam etwa in der Innenverteidigung erstmals das Duo Martin Rodler/Lukas Rath zum Einsatz. Lederer: „Beide haben kaum Zweikämpfe verloren und ihre Aufgabe gut gemeistert.“ Ado Mravac (grippaler Infekt) sollte gegen Ried wieder zur Verfügung stehen. Alois Höller hat seine Sperre nach der Gelb-Roten abgesessen, lediglich Nedeljko Malic (Knieverletzung) steht noch nicht zur Verfügung.