Erstellt am 27. Juli 2012, 19:32

Wiesberger als Dritter in Lauerstellung. Bernd Wiesberger hat bei den mit einer Million Euro dotierten Lyoness Austrian Golf Open in Atzenbrugg in der dritten Runde seine Siegchance gewahrt.

Der Burgenländer spielte Freitagnachmittag eine 67er-Runde (5 unter Par) und liegt mit dem Gesamtscore von zwölf unter Par auf Platz drei. Sein Rückstand auf den führenden Dänen Thorbjörn Olesen beträgt vier Schläge. Die übrigen Österreicher konnten sich nicht im Spitzenfeld klassieren.

Wiesberger hält trotz seines Rückstands von vier Schlägen auf den Dänen Olesen einen Sieg bei den Lyoness Austrian Golf Open in Atzenbrugg weiter für möglich. "Verloren ist noch nix", kommentierte der Burgenländer den Spielstand nach Runde drei. Seine heutige Leistung bezeichnete Wiesberger als "ganz okay". Das "lange Spiel" sei zwar nicht so gut gewesen wie in den ersten beiden Runden, aber letztlich habe er nur einen echten Fehler gemacht und an einigen Löchern mit guten "Saves" Schlagverluste vermieden.

Wiesberger erzielte am dritten Loch sein erstes Birdie, ehe ihn ein Bogey auf der vier wieder etwas zurückwarf. Fünf weitere Birdies brachten den Burgenländer aber in die Spitzengruppe zurück. Während Wiesberger auf Platz zwei nur ein Schlag fehlt, dürfte es mit dem zweiten Heimsieg nach Markus Briers Erfolg 2006 in Oberwaltersdorf eng werden. Mit gesamt 16 unter Par gab sich Spitzenreiter Olesen, der zuletzt bei den British Open mit Rang neun für Aufsehen gesorgt hatte, an den ersten drei Tagen in Atzenbrugg keine Blöße und liegt drei Schläge vor seinem ersten Verfolger, dem Schweden Rikard Karlberg.

Während Wiesberger immer besser in Schwung kommt, lief es für die weiteren vier Österreicher, die den Cut geschafft hatten, am Nachmittag bei weitem nicht so gut. Am besten schlug sich Roland Steiner, der nach einer 71er-Runde gesamt Par steht und damit den geteilten 53. Rang einnimmt. Einen Schlag dahinter folgen nach Par-Runden auf Platz 59 die Amateure Manuel Trappel und Lukas Nemecz. Zwischenrang 68 gab es nach einer 75er-Runde für Christoph Phau.