Erstellt am 23. März 2016, 06:04

von Martin Ivansich

Wiesberger: „Match Play taugt mir“. Für Bernd Wiesberger geht es am Donnerstag mit dem WGC Match Play in Austin (Texas) weiter. Zuvor musste er in der Heimat auch unangenehme Dinge erledigen.

Zuversichtlich. Der Oberwarter Bernd Wiesberger hat sich für seine kommenden Aufgaben in den USA viel vorgenommen. Foto: zVg  |  NOEN, zVg
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Zwei Wochen Pause standen für Bernd Wiesberger am Programm. Und die musste der 30-Jährige zu Beginn dazu nutzen, sich einer Weisheitszahn-Operation zu unterziehen.

In der Folge gab es schmerzbedingt einige trainingsfreie Tage, bevor der Golf-Profi in Bad Tazmannsdorf mit seinen Vorbereitungen auf den nächsten dreiwöchigen Amerika-Trip begann.

Dieser führt ihn zunächst ab kommendem Donnerstag nach Austin, wo das WGC Dell Match Play auf dem Programm steht.

Drei Woche USA mit Höhepunkt „Masters“

„Ich fühle mich beim Match Play eigentlich sehr wohl und bin zuversichtlich, was das Turnier in Austin betrifft“, so Bernd Wiesberger. Manager und Vater Klaus Wiesberger merkt an: „Das Match Play hat eigene Gesetze, eine Prognose abzugeben ist daher immer sehr gewagt.“

Zufrieden sei Wiesberger derzeit jedenfalls mit seinem Schwung, beim Putten will er noch einen Tick genauer werden. „Dann ist in den drei Wochen Amerika durchaus etwas zu holen.“

„Kann zum Glück drei Wochen durchspielen“

Am Ende der drei Wochen in den USA steht der große Höhepunkt am Programm. Am 7. April startet das Masters in Augusta, zu dem Wiesberger bekanntlich schon länger seine Einladung erhielt. Dazwischen spielt er noch von 31. März bis 3. April beim Shell Open in Houston.

„Über die Weltrangliste hat er sich dazu qualifiziert. Das ist natürlich ein Vorteil. So gibt es keine Pause zwischen dem Match Play und dem Masters“, meint Klaus Wiesberger.

Apropos Weltrangliste: In dieser blieb für Bernd Wiesberger auch nach der spielfreien, vergangenen Woche alles gleich. Österreichs bester Golfer steht weiterhin auf Platz 37. An der Spitze bleibt Jordan Spieth.