Erstellt am 13. April 2016, 08:36

von Martin Ivansich

Wiesberger mit starkem Finaltag. Der Moving Day verhinderte eine bessere Platzierung für Bernd Wiesberger in Augusta. Dafür passte der Schlusstag – Rang 34.

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Burgenlands Aushängeschild ging optimistisch in das erste Major-Turnier des Jahres. Immerhin war der Oberwarter im Vorjahr der beste Neuling, belegte damals den guten 22. Rang. Und heuer sollte das prestigeträchtige Event so schwierig werden wie schon lange nicht.

72er-Score gab Hoffnung

Mit einer soliden 73er Runde (eins über Par) startete der 30-Jährige gut in das Turnier und konnte am zweiten Tag sogar nachlegen. Ein 72er-Score ließ bei Wiesberger Hoffnungen auf einen Top-Platz aufkommen.

Diese wurden jedoch am Moving Day, also am dritten Turniertag, zunichte gemacht – ähnlich wie beim Cadillac Championship in Miami und bei den Shell Houston Open in der Vorwoche.

Der Südburgenländer plagte sich — ähnlich wie ein Großteil der Teilnehmer — und rechnete mit 79 Schlägen ab. Trotzdem fiel dann der Abschied vom Masters positiv aus. Wieder gelang Wiesberger eine Par-Runde, die er am Ende mit einem Birdie rettete – am Ende wurde es Platz 34.

Premieren-Sieg für Danny Willet

Den Sieg in Augusta holte der Engländer Danny Willet, der seinen ersten Major-Titel gewinnen konnte und mit einem packenden Finish Titelverteidiger Jordan Spieth auf den zweiten Platz verwies.

„Ich hatte auf den Frontnine einige unglückliche Breaks, habe dann aber auf den Backnine sehr stabiles Golf gespielt und konnte mir die beiden Schläge Gott sei Dank wieder zurückholen. Die Frontnine vom Donnerstag und die Backnine am Finaltag waren sicherlich mein bestes Golf in dieser Woche. Das Masters mit einem Birdie zu beenden ist natürlich schon etwas Schönes“, meinte Wiesberger.

Nun stehen zwei Wochen Pause am Programm, dann wird der Oberwarter wieder zurück auf die European Tour wechseln – quasi ans andere Ende der Welt. Diese macht nämlich in China Station. In der Weltrangliste verlor Wiesberger drei Ränge und steht nun auf Platz 42.