Erstellt am 15. Juli 2015, 07:51

von Martin Ivansich

Wiesberger: „The Open“ im Blickpunkt. Bernd Wiesberger startet am berühmten Platz in St. Andrews das dritte Major des Jahres.

Zuversichtlich. Bernd Wiesberger vertraut derzeit voll auf seine Sicherheit in den Schlägen, kam bislang auf dem Kurs in St. Andrews gut zurecht und hat sich für das Major in Schottland viel vorgenommen. Foto: Marschik  |  NOEN, Erich Marschik
Mit jeder Menge Selbstvertrauen und hohen Ambitionen stieg Bernd Wiesberger am Sonntag in den Flieger Richtung Schottland.

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Dort steht ab morgen, Donnerstag, das Turnier schlechthin auf dem Programm – die 144. Auflage der British Open, dem ältesten Major-Turnier.

Gespielt wird bei „The Open“, wie es in der Kurzform heißt, auf dem berühmt berüchtigten Platz in St. Andrews.

Die bisherigen Major-Turniere verliefen für Österreichs Nummer eins in den USA mit einem 22. Platz beim Masters und dem knapp verpassten Cut bei den US Open durchwachsen.

„Versuche Gedanken aus Paris mitzunehmen“

Dazwischen liegt allerdings ein ganz frisches Erfolgserlebnis auf der European Tour. Mit einem Turniersieg bei den Open de France, gleichzeitig der größte Erfolg in Wiesbergers Karriere, hat der 29-Jährige eine breite Brust.

Zudem liegt Wiesberger der Platz auf der britischen Insel: „Ich weiß, dass ich den Ball derzeit perfekt treffe und möchte versuchen, meine positiven Gedanken aus Paris in diese Woche mitzunehmen. Bei den vergangenen Dunhill Links Championships, die seit Jahren in St. Andrews ausgetragen werden, habe ich immer wieder gute Runden abgeliefert. Das alles stimmt mich optimistisch für das Turnier.“

Auf die Unterstützung seiner Coaches Phil De Boussche und Damian Taylor konnte der Südburgenländer die gesamte Vorbereitung zurückgreifen. Insgesamt sind bei der Open Championship 156 Spieler im Feld, nach zwei Tagen erfolgt der Cut für die besten 70, die am Wochenende um den Titel spielen dürfen.

European Masters sind der nächste Stopp

Nach den British Open geht die Reise für Wiesberger weiter in die Schweiz nach Crans sur Sierre, wo die Omega European Masters stattfinden werden.

Danach  legt der Oberwarter eine Woche Pause ein, bevor er auf die PGA-Tour in die USA zurückkehrt.

Mit der WGC Bridgestone Invitational und den PGA Championship (dem vierten und letzten Major-Turnier des Jahres) stehen dann zwei hochkarätige Herausforderungen auf der Aufgabenliste.