Erstellt am 22. September 2011, 19:50

Wiesberger zum Auftakt der Austrian Open Zehnter. Bernd Wiesberger hat seine zuletzt starken Leistungen auf der Europa-Tour der Golfprofis zum Auftakt des Heimturniers bestätigt. Der Burgenländer rangierte bei den Austrian Open im Diamond Country Club in Atzenbrugg nach einer 70er-Runde (2 unter Par) am Donnerstag als bester Österreicher an der aussichtsreichen zehnten Stelle, vier Schläge hinter dem walisischen Spitzenreiter Liam Bond.

Bernd Wiesberger hat seine zuletzt starken Leistungen auf der Europa-Tour der Golfprofis zum Auftakt des Heimturniers bestätigt. Der Burgenländer rangierte bei den Austrian Open im Diamond Country Club in Atzenbrugg nach einer 70er-Runde (2 unter Par) am Donnerstag als bester Österreicher an der aussichtsreichen zehnten Stelle, vier Schläge hinter dem walisischen Spitzenreiter Liam Bond.

Nachdem er in den vergangenen zwei Monaten jeweils Top-5-Plätze bei den Irish Open (4.) bzw. in Gleneagles (2.) erreicht hatte, steuert der 25-Jährige nun auch in der Heimat ein Spitzenresultat an. "Ich bin zufrieden mit meiner Runde, aber es war wegen des Windes ein hartes Stück Arbeit", erklärte Wiesberger. Österreichs Nummer eins spielte gemeinsam mit dem dreifachen Major-Sieger Padraig Harrington (IRL) und Titelverteidiger Jose Manuel Lara (ESP) und distanzierte dieses Duo (je 75) klar. "Ich habe in allen Bereichen gezeigt, dass ich vorne mitspielen kann", gab sich der Oberwarter selbstbewusst. Am Freitag will er Fehler vermeiden und sich weiter in der Spitze etablieren.

Es war nicht der Tag der Superstars. Miguel Angel Jimenez (ESP/73), John Daly (USA/74) und Harrington (IRL/75) lagen wie auch der Wiener Markus Brier (74), der Austrian-Open-Gewinner von 2006, und der Steirer Martin Wiegele (75) vorerst zurück. Sie müssen sich am Freitag steigern, um die Qualifikation für das Wochenende zu schaffen und einen Teil des Preisgeldes von einer Million Euro zu erhalten.

Brier und Wiegele mussten einen ähnlichen Rückfall hinnehmen wie Daly. Dank früher Birdies lagen die zwei Tour-Spieler nach neun Löchern unter Par und damit im Plansoll, Bogeys auf den zweiten neun Löchern ließen sie aber weit abrutschen. "Schade, denn ich habe super begonnen", erklärte Brier. "Zwei Schläge ins Wasser waren tödlich und die zwei Bogeys unnötig." Dennoch hofft er in seinem Heimclub auf den Cut. "Denn ich fühle mich wohl, obwohl das Score das nicht zeigt."