Erstellt am 13. Dezember 2013, 15:47

Windtner freute sich über gutes Fußballjahr 2013. Mit einem positiven Resümee und viel Vorfreude auf die kommenden Herausforderungen hat der Österreichische Fußball-Bund (ÖFB) das Jahr 2013 resümiert.

"Das Produkt Fußball hat in Österreich den Wert gesteigert, darauf können wir aufsetzen", erklärte ÖFB-Präsident Leo Windtner am Freitag. Lediglich die verpasste WM-Qualifikation des A-Teams für Brasilien 2014 trübt das positive Gesamtbild. Windtner lobte die großteils guten Auftritte der Nationalmannschaft, hob das große Zuschauerinteresse hervor und dass David Alaba Österreichs Sportler des Jahres geworden ist, vergaß aber auch nicht die "erfreuliche Rolle der Vereine" zu erwähnen. Hocherfreut zeigte sich die ÖFB-Spitze mit Generaldirektor Alfred Ludwig und Sportdirektor Willi Ruttensteiner auch über die wirtschaftliche Situation des Verbands sowie Erfolge im Nachwuchs- und Frauenfußball.

"Hätten wir die Qualifikation geschafft, könnte man von einem vollen Erfolg für den österreichischen Fußball sprechen. Wir waren sehr knapp dran, nur sechs Minuten haben für das Play-off gefehlt. So ist es ein erfolgreiches Jahr", meinte Windtner und würdigte die Arbeit von Teamchef Marcel Koller, dessen Vertrag verlängert worden ist. "Es hat einige Entwicklungsschritte gegeben. Wir haben es geschafft, eine 'Corporate Identity' zu schaffen, und das Nationalteam ist die Lieblingsmannschaft der Österreicher", sagte der Oberösterreicher. Darauf soll aufgebaut und die Qualifikation für die EM 2016 in Frankreich geschafft werden, für die die Gruppen am 23. Februar ausgelost werden.

Untermauert wurde das positive Windtner-Resümee auch von Zahlen. In den Heimspielen kamen immer zumindest 20.000 Zuschauer in die Stadien, in der WM-Qualifikation waren 43.000 Zuschauer der zweitschlechteste Wert in Heimspielen. Auswärts begleiteten auch Tausende Fans das Team nach Deutschland, Schweden und Irland. Fünfmal verfolgten in der WM-Qualifikation im ORF (viermal) und ATV (einmal) mehr als eine Million Zuschauer die Auftritte von Alaba und Co. live im Fernsehen.

Windtner freute sich aber auch über Erfolge abseits des A-Teams der Herren. So hat das U21-Team von Werner Gregoritsch im zu Ende gehenden Jahr zehn Siege und nur zwei Niederlage verbucht, Hermann Stadler hat die U17-Auswahl sowohl zur EM- als auch zur WM-Endrunde geführt.