Erstellt am 12. März 2013, 10:07

„Wir werden uns zu helfen wissen“. Tipp3 Bundesliga | Mattersburg plagen neue Verletzungssorgen, trotzdem gibt sich Trainer Franz Lederer weiterhin zuversichtlich.

 |  NOEN, Bernhard Fenz
Von Bernhard Fenz

Heute, Mittwoch, ist der SVM zu Gast beim WAC. Auf den Nachtrag folgt dann am Sonntag im Pappelstadion das Gastspiel von Leader Austria.
Speziell die Partie in Wolfsberg birgt für die Burgenländer (aktuell 26 Punkte) die große Chance, sich mit einem Dreipunkter gegen einen direkten Konkurrenten noch näher an das gesicherte Mittelfeld mit WAC (32) und Ried (31) heranzupirschen.

Diese Komponente mag motivieren, Trainer Franz Lederer versteift sich aber trotzdem wie immer nicht auf die Tabelle: „Der WAC ist die zweitstärkste Frühjahrsmannschaft. Wir werden uns aber sehr wohl zu helfen wissen und fahren mit demselben Vorhaben nach Kärnten wie am Samstag nach Hütteldorf – nämlich unsere Elf ins Funktionieren zu bringen.“ Das angesprochene „Funktionieren“ klappte beim 2:2 in Wien gegen Rapid bereits gut, auch wenn die Burgenländer in zehn Minuten eine 2:0-Führung noch aus der Hand gaben. Lederer: „Wir haben es nicht verstanden, diese Phase mit trockenerem Spiel zu überstehen. Da hätten wir auch die Räume besser erkennen müssen, wir waren hier aber auch zu wenig in Ballbesitz.“
An der Gesamtbilanz des Cheftrainers änderte dieses Manko trotzdem wenig: „Insgesamt gesehen war die Leistung schwer in Ordnung.“

Der Preis war jedenfalls ein hoher: Manuel Seidl erlitt bereits nach wenigen Minuten einen Kreuzbandriss und fällt für mehrere Monate aus. Manuel Prietl wiederum musste mit einer Zerrung des Hüftbeugermuskels vom Feld und ging der Mannschaft in der Rapid-Druckperiode in der zentralen Defensive ab.
Prietl sollte am Sonntag gegen die Austria wieder zur Verfügung stehen. Ilco Naumoski wiederum kassierte als Wechselspieler im Finish noch eine Verwarnung. Er sitzt gegen Wolfsberg seine fünfte „Gelbe“ ab und kehrt erst wieder gegen die Violetten in den Kader zurück.

Mehr Austria-Chancen als Erfolgs-Rezept

Auf Seiten des Tabellenführers musste der Eisenstädter Stürmer Philipp Hosiner zuletzt mit dem 0:0 in Wiener Neustadt einen kleinen Dämpfer hinnehmen. Was im Pappelstadion zu tun sei? „Das Rezept wird sein, uns wieder mehr Chancen herauszuspielen. Das hat in Wiener Neustadt ein wenig gefehlt.“