Erstellt am 14. August 2013, 00:00

Ziele klar definiert. Burgenländer im Team / Während Andi Ivanschitz mit Levante zum FC Barcelona muss, will Philipp Hosiner in die Champions-League.

Bann ist gebrochen. Patrick Bürger (r.) blieb in den ersten vier Spielen ohne Torerfolg. Gegen Kapfenberg gab der SVM-Angreifer erstmals seine Visitenkarte nach dem Abstieg ab. Es war gleichzeitig der Siegestreffer beim 1:0-Erfolg gegen Kapfenberg. Ivansich  |  NOEN
Von Philipp Frank und Martin Ivansich

Am Mittwoch trifft das Österreichische Nationalteam in Salzburg auf Griechenland. Mit dabei sind auch zwei Burgenländer. Neben Austria-Goalgetter Philipp Hosiner setzt Teamchef Marcel Koller auch auf Spanien-Legionär Andreas Ivanschitz. Der Baumgartener sieht die Griechen als optimalen Testgegner für die schwierigen Partien im Herbst. „Griechenland ist ein guter Gegner, der in den letzten Jahren sehr erfolgreich und kontinuierlich gearbeitet hat“, so der Levante-Kicker. Einige Spieler der Griechen kennt Ivanschitz noch aus seiner Panathinaikos-Zeit. „Vier oder fünf sind dabei, die ich noch von früher kenne.“ Nach dem Testmatch geht es wieder zurück nach Spanien, wo er sich bislang ganz gut eingelebt hat. „Es läuft sehr gut, alles ist natürlich neu - Umfeld und auch Mannschaft, aber ich habe mich gut eingelebt soweit“, so der Baumgartner, der mit seiner Familie umgezogen ist. Zum Saisonauftakt muss der Linksfuß mit Levante gleich zum großen FC Barcelona.

„Das wird ein richtiger Härtetest und wir können uns auf ein schwieriges Match einstellen.“ Nur beim Spanisch-Lernen hat er noch etwas Nachholbedarf. „Ich bin ständig am Lernen, beim Verein wird kaum Englisch gesprochen.“, so Ivanschitz abschließend.

Champios League ist  das Ziel von Hosiner

Im Gegensatz zu Ivanschitz steht der Eisenstädter Philipp Hosiner mit Meister Austria bereits mitten in der Saison. Wobei es für den Überflieger der letzten Saison derzeit noch nicht nach ganz Wunsch läuft. Mit der Austria liegt er derzeit nur auf Platz sechs und zuletzt saß Hosiner im Derby auf der Bank. Er nahm das nüchtern hin: „Wir haben viele Spiele, sind in drei Bewerben mit dabei. Da wird rotiert.“ Immerhin weiß der Torschützenkönig, dass sich nun viele Möglichkeiten bieten, sich weiter ins Rampenlicht zu spielen. Zum einem das Länderspiel gegen Griechenland.

„Es ist immer etwas ganz besonderes für das Nationalteam zu spielen“, so Hosiner. Zum anderen steht er mit den Veilchen nur noch vor einer Hürde in Richtung Champions- League-Gruppenphase: „Wir sind gegen Dinamo Zagreb Außenseiter. Wenn wir aber ein gutes Ergebnis aus dem Hinspiel mit nach Wien nehmen, dann ist auch der Aufstieg möglich.“