Schaltjahr-Baby in Eisenstadt: Geburtstag nur alle 4 Jahre

29. Feber

Bisher gab es im Burgenland 167 Personen mit Geburtstag am 29. Feber - seit gestern sind es 168.

Mama Simona S. und Hebamme sowie Stationsleiterin Sonja Karbt mit dem Schaltjahrbaby.

Mama Simona S. und Hebamme sowie Stationsleiterin Sonja Karbt mit dem Schaltjahrbaby.

© BB Eisenstadt

Im Krankhaus der Barmherzigen Brüder in Eisenstadt freute man sich über ein seltenes Ereignis: Die Geburt eines Schaltjahr-Babys. Mutter Simona S. freute sich den 168. Burgenländer mit Geburtstag am 29. Feber auf der Welt begrüßen zu dürfen. Mama und Sohn sind wohlauf und erfreuen sich bester Gesundheit.

„Ich habe zuerst gar nicht daran gedacht, dass ein Schaltjahr ist", so die frischgebackene Mutter, die freilich mit den Gedanken wo anders war, als beim kalendarischen Sonderfall: „Doch dann war der errechnete Geburtstermin der 1. März.“

Es ist immer etwas Besonderes, ein Kind auf die Welt zu bringen, aber die Geburt eines Schaltjahrkindes ist wirklich außergewöhnlich. Stationsleitung und Hebamme Sonja Karbt.

Noch geringer als die Wahrscheinlichkeit, am 29. Feber das Licht der Welt zu erblicken, ist, dass auch die Ur-Uroma des kleinen Buben am 29. Feber auf die Welt kam. „Wir finden das alle sehr besonders", so Simona S..

Warum gibt es Schaltjahre?

Doch warum gibt es überhaupt alle vier Jahre einen 29. Feber? Die Erklärung kommt aus der Astronomie: Bis die Erde einmal eine Runde um die Sonne gedreht hat, vergehen eigentlich 365,2422 Tage. Abgerundet dauert ein Jahr daher 365 Tage. Damit die Rechnung aufgeht, muss man also alle vier Jahre einen zusätzlichen Tag einschieben.

Und warum im Feber? Das geht auf die Römer zurück, bei denen im julianischen Kalender das Jahr mit dem März begann. Für den Feber als letzten Monat im Jahr blieben also nur die abgerundeten 28 Tage über.

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