Das sind die besten Lokal im Eisenstädter Bezirk

Gault&Millau 2027

Der neue Gault&Millau Restaurantguide 2027 bringt für den Eisenstädter Raum mehrere Auszeichnungen: Taubenkobel und Gut Purbach führen weiterhin die Landeswertung an, Zum Gogosch in Donnerskirchen schafft den größten Punktesprung im Burgenland. Der Future Award geht an das Ziegelwerk in Wimpassing/Leitha.

Gault & Millau Restaurantführer: Das Restaurant Zum Gogosch in Donnerskirchen gehört zu den Aufsteigern des Jahres.

Gault & Millau Restaurantführer: Das Restaurant Zum Gogosch in Donnerskirchen gehört zu den Aufsteigern des Jahres.

© Bio Landgut Esterházy

Zwei Vier-Hauben-Lokale an der Spitze

Die kulinarische Spitze des Burgenlands bleibt fest in der Region verankert. Der Taubenkobel in Schützen am Gebirge mit Küchenchef Alain Weissgerber führt die Landeswertung mit 18,5 von 20 Punkten und vier Hauben an. Auf Rang zwei folgt das Gut Purbach von Max Stiegl mit 17,5 Punkten und ebenfalls vier Hauben.

Dahinter folgen weitere hoch bewertete Betriebe aus dem Eisenstädter Raum. Die Greisslerei beim Taubenkobel in Schützen am Gebirge erhält 15,5 Punkte und drei Hauben, das Ziegelwerk Gasthaus in Wimpassing an der Leitha mit Küchenchef Werner Tschiedel 15 Punkte und ebenfalls drei Hauben.

Für das Ziegelwerk gibt es 2027 darüber hinaus eine besondere Würdigung: Gault&Millau zeichnet den Betrieb mit dem Future Award Burgenland aus. Die Auszeichnung wird gemeinsam mit dem Verbund vergeben und würdigt Betriebe, die Nachhaltigkeit in ihrem Konzept verankern.

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Die Geschichte des Gasthauses begann 2008, als sich die Vorarlbergerin Julia, gelernte Patissière, und der Burgenländer Werner, ausgebildeter Küchenchef, bei einem Catering in New York kennenlernten. Elf Jahre später eröffneten sie gemeinsam mit Werners Bruder Roland das Gasthaus an jenem Ort, an dem einst der Urgroßvater der Brüder ein Ziegelwerk betrieben hatte.

In der Küche setzt der Betrieb auf regionale und möglichst biologische Zutaten. Was auf die Teller kommt, richtet sich auch nach dem saisonalen Angebot der Produzentinnen und Lieferanten. Die Speisekarte wechselt deshalb regelmäßig. Schnecken stammen etwa von Gugumuck in Wien, Eier aus Mannersdorf, Salate und Kräuter von Leithaland Gemüse. Fisch kommt von Eishken Estate in Wien, Fleisch vom Höllerschmid und Wild von Jägern aus dem Leithagebirge oder Wienerwald. Eine weitere Zutat hat einen längeren Weg: Der Käse für die Käsknöpfle stammt aus dem Bregenzerwald.

Zum Gogosch macht größten Sprung

Eine deutliche Aufwertung gibt es in Donnerskirchen. Das Restaurant Zum Gogosch am Bio-Landgut Esterhazy steigt von elf auf 14,5 Punkte und erhält damit zwei statt bisher einer Haube. Das Plus von 3,5 Punkten ist der größte Punktegewinn unter allen 23 im Burgenland bewerteten Restaurants. Zum Gogosch zählt zudem österreichweit zu den sieben Aufsteigern des Jahres.

Küchenchef Peter Zinter setzt unter anderem auf Wild aus den eigenen Revieren sowie Bio-Angus-Rind aus hofeigener Haltung und Verarbeitung. Saisonale Produkte aus der Region ergänzen die Speisekarte.

„Die aktuelle Bewertung durch Gault&Millau ist für uns ein besonderer Meilenstein. Die zweite Haube und die deutliche Punkte-Steigerung spiegeln die Entwicklung wider, die das Restaurant Zum Gogosch in den vergangenen Jahren genommen hat. Diese Auszeichnung ist das Ergebnis des Zusammenspiels vieler engagierter Menschen – von der Küche über den Service bis hin zu allen Bereichen, die täglich zum Gästeerlebnis beitragen. Gleichzeitig unterstreicht sie unseren Anspruch an Regionalität, transparente Herkunft und handwerkliche Verarbeitung“, sagt Julia Waldbauer, Gesamtleitung des Restaurants Zum Gogosch.

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Küchenchef Peter Zinter ergänzt: „Die zweite Haube und die Wahl unter die 7 Aufsteiger des Jahres österreichweit machen uns sehr stolz. Sie gehört nicht einer einzelnen Person, sondern dem gesamten Team, und ist das Ergebnis der Leidenschaft und der großen Sorgfalt, die von den Mitarbeitern täglich gelebt wird. Die Auszeichnung durch Gault&Millau ist für uns eine wertvolle Anerkennung und zugleich Ansporn, unseren Weg mit derselben Begeisterung weiterzugehen“.

Robitza steigt mit zwei Hauben ein

Auch in Eisenstadt gibt es Bewegung. Das Robitza von Küchenchef Peter Prieler ist neu im Restaurantguide und erreicht auf Anhieb 14 Punkte und zwei Hauben. Burgenlandweit zählt es damit zu zwei Neuzugängen (neben dem Stadtgasthaus am Nyikospark in Neusiedl am See; mehr hier) im Guide 2027.

Weitere Haubenadressen finden sich in Oslip, Purbach und Rust. Das Csello in Oslip erhält 13 Punkte und zwei Hauben. In Purbach kommen neben dem Gut Purbach das Fossil von Thomas Pugel mit 12,5 Punkten und einer Haube sowie Das Braunstein von Alexandra Braunstein mit 11,5 Punkten und einer Haube hinzu. Letzteres verbessert sich gegenüber dem Vorjahr um einen halben Punkt.

Auch Rust ist mit zwei Zwei-Hauben-Lokalen vertreten: Der Kirchenwirt von Karlheinz Ruttmann erreicht 14,5 Punkte, das Wirtshaus im Hofgassl von Michael Pilz 13 Punkte.

Das Ranking für den Bezirk Eisenstadt

  • Taubenkobel, Schützen am Gebirge: 18,5 Punkte, 4 Hauben
  • Gut Purbach, Purbach: 17,5 Punkte, 4 Hauben
  • Greisslerei beim Taubenkobel, Schützen am Gebirge: 15,5 Punkte, 3 Hauben
  • Ziegelwerk Gasthaus, Wimpassing an der Leitha: 15 Punkte, 3 Hauben
  • Kirchenwirt, Rust: 14,5 Punkte, 2 Hauben
    Zum Gogosch, Donnerskirchen: 14,5 Punkte, 2 Hauben
  • Das Robitza, Eisenstadt: 14 Punkte, 2 Hauben
  • Csello, Oslip: 13 Punkte, 2 Hauben
    Wirtshaus im Hofgassl, Rust: 13 Punkte, 2 Hauben
  • Fossil, Purbach: 12,5 Punkte, 1 Haube
  • Das Braunstein, Purbach: 11,5 Punkte, 1 Haube