Bankomat und E-Schnellladestation für St. Georgen

Aus dem Gemeinderat

Der Stadtbezirk St. Georgen stand im Mittelpunkt zweier wichtiger Beschlüsse der jüngsten Gemeinderatssitzung. Sowohl die Versorgung mit Bargeld als auch der Ausbau der erneuerbaren Energie standen dabei auf der Agenda des Eisenstädter Rathauses.

Das Dach der Kommunikationszentrums St. Georgen bekommt eine PV-Anlage, dazu gibt es E-Ladestationen und einen Bankomaten, beschloss der Gemeinderat einstimmig.

Das Dach der Kommunikationszentrums St. Georgen bekommt eine PV-Anlage, dazu gibt es E-Ladestationen und einen Bankomaten, beschloss der Gemeinderat einstimmig.

© zVg Stadtgemeinde

Ein zentrales Thema war die Wiederinstallation eines Bankomaten im Kommunikationszentrum St. Georgen. Nachdem die Raiffeisenbank den ursprünglichen Standort im Zuge von Umbaumaßnahmen entfernt hatte und eine wirtschaftliche Fortführung zunächst fraglich schien, konnte nun eine Lösung präsentiert werden. Anstatt direkter Miet- oder Betriebskostenzahlungen durch die Stadt wurde eine Kooperation vereinbart: Die Bank erhält künftig Werbemöglichkeiten bei städtischen Veranstaltungen, im Gegenzug wird die Versorgung mit Bargeld im Ortsteil sichergestellt.

Energieautarkie und E-Mobilität

Parallel dazu wurde der Weg für ein bedeutendes Energieprojekt geebnet. Auf dem Dach des Kommunikationszentrums wird eine neue Photovoltaikanlage errichtet. Das Vorhaben wird in Zusammenarbeit mit der Raiffeisen-Energiegenossenschaft umgesetzt und umfasst neben der Stromerzeugung auch einen modernen Energiespeicher.

Ein wesentlicher Bestandteil dieses Pakets ist die Errichtung einer Schnellladestation für Elektroautos. Da es in St. Georgen bislang keine vergleichbare Infrastruktur gibt, schließt die Stadt damit eine Versorgungslücke. Ein ähnliches Konzept ist laut Bürgermeister Thomas Steiner bereits für den Stadtbezirk Kleinhöflein in Planung. Das Projekt wird zunächst mit einem Energieanbieter realisiert, wobei die gesamte Anlage zu einem späteren Zeitpunkt vollständig in das Eigentum der Stadt übergehen kann. Die entsprechenden Anträge wurden vom Gemeinderat einstimmig verabschiedet.