Seegemeinden: Kleinere Investitionen, 30er-Limit und Umgestaltung

Ausblick 2026

Neben Wohnraumschaffung wird es auch kleinere Sanierungen in den Gemeinden geben.

Bürgermeister Thomas Schmid vor den neu aufgeschlossenen Bauplätzen.

Bürgermeister Thomas Schmid vor den neu aufgeschlossenen Bauplätzen.

© BVZ

In Oggau soll im Jahr 2026 in kleinere Projekte investiert werden: in die Volksschule, den Kindergarten, einen Rastplatz und das neue Aufschließungsgebiet in der Ried Altenbergkräften West. Das Investitionspaket ist aber „eng geschnürt. Größere Projekte wurden nach hinten verschoben“, wie Bürgermeister Thomas Schmid (SPÖ) zu den Investitionen erklärt.

Nach den durchgeführten Maßnahmen im Kindergarten im Jahr 2025 (hier wurde eine Klimaanlage installiert sowie eine Beschattung im Garten errichtet) soll in diesem Jahr in ein neues Spielgerät für den Kindergarten-Garten investiert werden. Außerdem soll es für die Volksschule eine neue Einfriedung geben.

Auch die Homepage der Gemeinde sowie ein Rastplatz sollen erneuert werden. Bauplätze wurden im vergangenen Jahr in der Ried Altbergkräften West gewidmet. Diese sollen in diesem Jahr erschlosssen werden, also Kanal- und Wasserleitungen errichtet werden.

Auch der Campingplatz soll saniert werden. Insgesamt umfassen die Investitionen, die der Gemeinderat beschloss, eine Summe von rund 100.000 Euro. „Wir bemühen uns für die Projekte auch möglichst Förderungen zu erhalten“, stellt Schmid fest, wodurch sich die Investitionssummer verringern kann.

In Rust wiederum wird es in der Altstadt Neuerungen geben. Wie der Gemeinderat vor kurzem beschloss, sollen die Parkplätze neu angeordnet werden. Außerdem wurden die ersten Schritte in die Wege geleitet, um im gesamten Ortsgebiet, außer auf den Landesstraßen, eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 Km/h einzuführen. Dies wurde nach einer Umfrage im Ort im Oktober, bei der sich die Mehrheit der Bevölkerung dafür aussprach, beschlossen.

Größere Investitionen wird es auch in Mörbisch aufgrund der finanziellen Situation nicht geben. „Es geht uns darum, die grundlegende Infrastruktur aufrecht zu erhalten“, erzählt Bürgermeisterin Bettina Zentgraf. So versucht man, „viel selber machen können und kleine Schäden auch gleich zu beheben, damit keine größeren daraus werden“, so Zentgraf. Gespräche werden in den nächsten Monaten bezüglich der Schafffung von Wohnraum, konkret kleineren Wohneinheiten, mit Bauträgern geben.