Jennersdorfer Mundart-Lyrik trifft feine Linien aus Eisenstadt

Ausstellung

Michaela Cerny und Luis Siegl luden zur Ausstellungseröffnung ins „Salzamt“.

Die Eisenstädter Künstlerin Michaela Cerny sorgte für die Bebilderung der Mundart-Lyrik des Jennersdorfers Luis Siegl.

Die Eisenstädter Künstlerin Michaela Cerny sorgte für die Bebilderung der Mundart-Lyrik des Jennersdorfers Luis Siegl.

© Fotos: BVZ/Kaiser

Am Anfang war das Wort, könnte man ganz biblisch den Beginn einer Ausstellung, die eher nicht so biblische Motive zeigt, beschreiben. Der Jennersdorfer Mundart-Lyriker Luis Siegl schrieb ein Gedicht, das er von einem Freund, der für Radio Wien arbeitet, vertonen ließ.

„Fehlen nur noch die Bilder dazu“, dachte er sich und kam dabei gleich an die Eisenstädter Grafikerin Michaela Cerny. Sie ist bekannt als „flines“, weil sie besonders feine Linien (Englisch: fine lines; die Kombination ist ihr Künstlername) für ihre Kunstwerke verwendet. „Die feinen Linien von Michi harmonieren perfekt mit der etwas größeren Angriffsfläche, die meine Lyrik darstellt“, erklärt Siegl.

Jennersdorfer Mundart-Lyrik trifft feine Linien aus Eisenstadt

© Fotos: BVZ/Kaiser

Erfolgreiche Premiere im Großformat

Am vergangenen Donnerstag wurde die Zusammenarbeit erstmals der Eisenstädter Öffentlichkeit im „Salzamt“ präsentiert. Das Lokal von Philipp Gingl in der Pfarrgasse entwickelt sich immer mehr zum Treffpunkt für moderne pannonische Kunst und war auch an diesem Premierenabend restlos ausgefüllt.

Jennersdorfer Mundart-Lyrik trifft feine Linien aus Eisenstadt

© Fotos: BVZ/Kaiser

Es war die erste Ausstellung für Cerny mit großflächigen Grafiken; ansonsten sind diese oft so feinlinig und kleinformatig, dass man ihre Ausstellung tatsächlich am besten mit einer Lupe sieht. „Mit dem Kleinen geb' ich nicht auf“, lachte sie trotz ihres großformatigen Premieren-Erfolges.

Jennersdorfer Mundart-Lyrik trifft feine Linien aus Eisenstadt

© Fotos: BVZ/Kaiser