Industrie hautnah in der Eisenstädter Mittelschule Rosental

Berufsorientierung

Das Erfolgsprojekt „Schule trifft Industrie – Industrie hautnah erleben“ der Wirtschaftskammer Burgenland machte kürzlich Station in der Mittelschule Rosental. Ziel der Initiative ist es, Jugendlichen im Alter von zehn bis 14 Jahren die burgenländische Industrie und deren vielfältige Berufsmöglichkeiten näherzubringen.

Industrie trifft Schule: Vortragender Matthias Bergthaler mit Mia Thiel, Mikel Pepaj und Tobias Tamerler (v. l.).

Industrie trifft Schule: Vortragender Matthias Bergthaler mit Mia Thiel, Mikel Pepaj und Tobias Tamerler (v. l.).

© zVg WKB

Zwei Stunden lang tauchten die Schülerinnen und Schüler in die faszinierende Welt der Industrie ein – und das nicht nur theoretisch. Mit spannenden Experimenten aus den unterschiedlichsten Industriezweigen wurde der Forschergeist der Jugendlichen geweckt. Dabei stand nicht nur das Staunen im Vordergrund, sondern auch das Mitmachen: Die Kinder führten selbst chemische Versuche durch und bekamen so einen praxisnahen Einblick in die Arbeit der Industrie.

„Zu jedem Experiment gibt es eine kurze Einführung, in der die Grundlagen erklärt werden“, erläuterte Christoph Blum, Obmann der Sparte Industrie in der Wirtschaftskammer Burgenland. „So verbinden wir Theorie und Praxis und machen die Industrie begreifbar.“

Breites Lehrstellenangebot

Dass die burgenländische Industrie attraktive Perspektiven bietet, belegen auch die Zahlen: Derzeit bilden 38 Lehrbetriebe über 280 Lehrlinge aus. Insgesamt stehen 46 verschiedene Industrielehrberufe zur Auswahl – vom klassischen Metalltechniker über den Elektrotechniker bis hin zum Hoch- und Tiefbauer.

„Unsere Industriebetriebe sind dynamisch und setzen stark auf Forschung und Entwicklung. Die Ausbildungsmöglichkeiten und Aufstiegschancen sind breit gefächert“, so Blum. Besonders erfreulich sei, dass sich immer mehr junge Frauen für technische Berufe entscheiden.