Michelin Auszeichnung für Purbachs „Fossil“
Bib Gourmand
Viel Herzblut, Liebe zum Detail und gute Preise - damit verdiente sich das Purbacher Restaurant „Fossil“ seinen ersten Bib Gourmand - eine Auszeichnung des Guide Michelin.
Stolz. Das Team rund um Küchenchef Thomas Daniel Pugel (2.v.r.), Peter Hauska, Jacqueline Tappauf und Niko Mayer (v.l.) im Restaurant "Fossil".
© BVZ/Janisch
Das Restaurant „Fossil“ in Purbachs Kellergasse kann eine weitere hochkarätige Auszeichnung für sich verbuchen: Neben einer Falstaff-Prämierung würdigte nun der Guide Michelin die Arbeit von Thomas Daniel Pugel und seinem Team mit einem „Bib Gourmand“.
Dieser wird Restaurants mit einem besonders gutem Preis-Leistungsverhältnis verliehen. „Wir sind überwältigt und hätten uns nie gedacht, dass wir eine Auszeichnung erhalten“, freut sich Puger und ergänzt: „Wir fühlen uns sehr geehrt, dass wir mit den Größen der Branche auf einer Bühne stehen durften, besonders da wir zu viert und damit ein kleiner Betrieb sind.“
Gerade das ist ein großer Pluspunkt, ist Pugel überzeugt: „Wir führen den Betrieb sehr herzlich, das merken und mögen unsere Gäste und zeichnet uns aus.“ Stammgäste haben sogar Einfluss auf die Speisekarte: „Es gibt Gäste, die wegen bestimmten Gerichten zu uns kommen. Wenn ich die Karte ändern will, sagen sie: ,Das darfst du aber nicht runternehmen!´“, lacht der Gastronom. Dieser familiäre Bezug ist dem gesamten Team, zu dem Pugels Frau Jacqueline Tappauf, Peter Hauska und Niko Mayer gehören, sehr wichtig.
Thomas Daniel Pugel ist gebürtiger Salzburger und sammelte bei diversen Stationen Erfahrung in der gehobenen Küche. So arbeitete er schon bei Wein&Co in Graz, im Designer Hotel in Ischgl, im Mooslechners Bürgerhaus in Rust oder dem Purbacher Kloster am Spitz.
2015 ergab es sich dann, dass er ein eigenes Restaurant eröffnen konnte – in der historischen Kellergasse in Purbach. Der ehemalige Weinkeller wurde bereits im Jahr 1870 errichtet. Besonders wichtig ist Pugel die regionale und saisonale Küche. „Wir sehen uns verpflichtet, stets frische, saisonale und regionale Produkte zu verwenden“, ist sein Credo. Somit variieren die Speisen entsprechend den Jahreszeiten: so gibt es Bärlauch im März, Spargel im Mai, Wildpilze im August oder natürlich Gans im November.