„Sevilla bei Nacht“: Debütroman von Sarah Estermann feurig vorgestellt
Buchpräsentation
Im Pongratzhaus Eisenstadt stellte Sarah Estermann ihren Debütroman „Sevilla bei Nacht“ vor. Flamencogitarrist Flaco de Nerja sorgte für das passende Andalusien-Feeling.
Flaco de Nerja (Gitarrist), Elke Steiner (edition lex liszt 12), Sarah Estermann (Autorin), Sabine Tschürtz (edition lex liszt 12)
© zVg Lex Liszt
Am Donnerstagabend, den 16. Oktober 2025, fand im Pongratzhaus in Eisenstadt die Buchpräsentation von Sarah Estermanns Debütroman „Sevilla bei Nacht“ statt. Die Autorin las Textabschnitte aus ihrem Roman, während Moderatorin Elke Steiner (edition lex liszt 12) Einblicke in die Entstehung des Buches gab. Für musikalisches Andalusien-Flair sorgte Flamencogitarrist Flaco de Nerja.
Der Roman erzählt die Geschichte von Alma Schneider, die mit fünfzehn Jahren aus ihrem gewohnten Leben in Österreich nach Sevilla auswandert. Zwischen der fremden Stadt, den Menschen und der heißen Sonne Andalusiens muss sie sich neu orientieren. Erst mit dem Besuch des „Café Vienés“ und ihrer eigenen Entdeckungen beginnt ihr neues Leben. Doch Liebe, Schulabbruch und persönliche Krisen erschüttern Almas Jugend. Jahrzehnte später lebt sie als erfolgreiche Journalistin in Wien, doch die Rückkehr nach Sevilla weckt alte Gefühle und eröffnet eine zweite Chance auf Glück.
© zVg Lex Liszt
Sarah Estermann wurde 1982 in Voitsberg geboren und wuchs in Österreich und Südspanien auf. Sie studierte Germanistik, Medienkultur- und Kunsttheorien sowie Lehramt. Neben ihrer schriftstellerischen Tätigkeit arbeitete sie als Dramaturgin am Landestheater Linz und als Kunstkritikerin. 2020 wurde ihr Hörspiel „Interview Nr. 173“ uraufgeführt, und sie erhielt Landesförderungen sowie ein Bundes-Arbeitsstipendium. Ihr literarisches Werk umfasst Kurzgeschichten, Hörspiele und Theaterstücke.
Der Debütroman ist bei edition lex liszt 12 sowie im gut sortierten Buchhandel erhältlich. ISBN 978-3-99016-322-1, Broschüre, 184 Seiten, € 22,00.