Weintritt-Gala im Schloss Esterházy hilft, Licht ins Dunkel zu bringen

Charity-Gala

Einen schillernden Galaabend bot die Familie Weintritt des gleichnamigen Ford-Autohauses in Eisenstadt ihren Gästen. Am Freitag lud sie zum jährlichen Charity-Event zu Gunsten von Licht ins Dunkel in den Haydnsaal des Schlosses Esterházy und bot kulturell Hochkarätiges.

Das hochkarätige, künstlerische Ensemble im Einsatz für den guten Zweck

Das hochkarätige, künstlerische Ensemble im Einsatz für den guten Zweck

© Nina Mayer

Schon die Ouvertüre bezauberte das Publikum. Nach einer Begrüßung durch den Chef Werner Weintritt und seine Tochter Magdalena kam man in den Genuss, das Janoska-Ensemble erleben zu dürfen. Feurig, kraftvoll und leidenschaftlich rissen Ferry und Co die Gäste der Charity-Gala mit. Eisenstadts Bürgermeister Thomas Steiner war ebenso begeistert, wie Landtagspräsident Hergovich, der dazu aufrief, die burgenländische Seele zu leben, die sich durch Zusammenhalt und Nächstenhilfe auszeichnet.

Hinreißend der Auftritt der Janoska-Kids. Es bestätigte sich wieder einmal, dass großes musikalisches Talent durchaus vererbbar ist, andererseits die Prägung durch das Elternhaus das Restliche zu dem beiträgt, was die Kinder zwischen 7 und 11 Jahren geboten haben. Dem Klavier, der Geige, dem Cello und dem Cymbal entlockten sie Töne, welche die Herzen bewegten. Eigenkompositionen der Väter für ihren Nachwuchs lauschte man, ebenso auch Welthits wie „Sunny“, „Memories“ und „Sway“.

Weintritt-Gala im Schloss Esterházy hilft, Licht ins Dunkel zu bringen

© Nina Mayer

Teresa Weintritt auf den Brettern, die die Welt bedeuten

Ja, und dann überraschte und erfreute noch ein gesangliches Talent. Teresa Weintritt, die Tochter des Ford-Autohändlers und Janoska-Schülerin schmetterte divengleich den Lovesong „Love in the Dark“ ins Publikum, der nicht nur ob seines Textes berührte, sondern auch ob der Stimme der bezaubernden, jungen Frau.

Engelsgleich, ganz in Weiß erschien Stargast Mirjam Kutrowatz, die Tochter von Eduard Kutrowatz. Lehar bot sie unter anderem. „Meine Lippen, die küssen so heiß“ aus der Operette Giuditta. Und an diesen Lippen der hübschen Sängerin hing das Publikum und sicher wünschte sich der eine oder andere Herr im Publikum sehnlichst diesen Kuss.

Weintritt-Gala im Schloss Esterházy hilft, Licht ins Dunkel zu bringen

© Nina Mayer

Wenn Frauen sich duettieren

Einer der absoluten Höhepunkte war der Song „Those were the days my friend“ des jiddischen Ensembles Roman Grinberg. Die beiden Sängerinnen duettierten perfekt in stimmlich erotischer, melancholischer Weise. Das immer schneller werdende Lied veranlasste zum Mitsingen und Mitklatschen. Ein Glücksgefühl der Befreiung überkam einen und man fragte sich: „Warum funktioniert der Zusammenhalt und die Völkervereinigung in der Musik, nicht aber im täglichen Leben?“

Schlussendlich war es das ukrainische Symphonieorchester NADIIA unter der Leitung von Jurek Dybal, das den Haydnsaal bis ins letzte majestätische Winkerl zum Klingen brachte. Mehr als drei Stunden dauerten die Darbietungen und jede einzelne Minute davon genoss man.

Weintritt-Gala im Schloss Esterházy hilft, Licht ins Dunkel zu bringen

© Nina Mayer

Bitte, bitte, bitte...

Dann Trommelwirbel und spannende Erwartung. Die Verlosung eines Ford Kuga für ein Jahr vom Eisenstädter Autohaus Weintritt begann. „Vielleicht ich...“ erkannte man in den Augerl vieler. Zwei davon begannen wirklich zu leuchten, als der Name des Gewinners verlost wurde. Erich Schneller aus der Landeshauptstadt. In Vertretung von ihm wurde seiner Gattin Pia gratuliert, die sich riesig freute.

Viele andere werden sich in den nächsten Monaten freuen. Auch in diesem Jahr wird dank des sozialen Engagements der Familie Weintritt wieder eine beachtliche Summe zusammenkommen, die Licht ins Dunkel übergeben und dazu beitragen wird, hilfsbedürftigen Menschen Unterstützung zukommen zu lassen: