Eisenstadt: Kult-Keller kehrt als „Mauerwerk“ zurück

Cocktails & mehr

Erste Einblicke vor der Eröffnung am Samstag: Jörg Söls und David Hofer starten neue Cocktailbar, Beisl und Eventlocation im alten Stadtkeller.

Beisl, Cocktailbar und mehr: Jörg Söls und David Hofer (v.l.) laden ab Samstag in ihr "Mauerwerk".

Beisl, Cocktailbar und mehr: Jörg Söls und David Hofer (v.l.) laden ab Samstag in ihr "Mauerwerk".

© BVZ/Kaiser

Am Samstag öffnet am Eisenstädter Domplatz der 2019 geschlossene Stadtkeller unter neuem Namen und neuem Konzept wieder seine Türen. Jörg Söls (41) und David Hofer die bereits viel Erfahrung im Bereich großer Events haben, starten dort das „Mauerwerk“. Der dreigeschoßige Keller wurde umfassend saniert und bietet künftig drei unterschiedliche Nutzungsmöglichkeiten: ein Beisl im Erdgeschoß, eine Cocktailbar im ersten Untergeschoß und eine mietbare Eventlocation im zweiten Untergeschoss.

Wiederbelebung des Stadtkellers als „Hoffnung fürs Nachtleben“

„Ein Nachbar hat zu mir gesagt: Ihr seids die Hoffnung Eisenstadts, was die Ausgeh-Kultur betrifft. Das freut mich natürlich sehr“, erzählt Söls im BVZ-Gespräch. Er selbst war schon als DJ im Wiener Volksgarten oder im Monami aktiv und wollte immer einen eigenen Klub. „Jetzt ist es eine Cocktailbar, bewusst kein Klub. Für Eisenstadt ist das die passendere Form.“

Eisenstadt: Kult-Keller kehrt als „Mauerwerk“ zurück

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Eisenstadt: Kult-Keller kehrt als „Mauerwerk“ zurück

© zVg

Offiziell eröffnet wird am Samstag, dem 11. Oktober, mit einem Big Opening. Das Beisl hat vorerst Mittwoch bis Samstag von 17 bis 22 Uhr geöffnet, die Cocktailbar Freitag und Samstag bis 4 Uhr früh. Im Sommer soll ein 50 Quadratmeter großer Gastgarten dazukommen.

Highlights: Licht-Technik, Perfekter Sound und atemberaubende Drinks

Ein Vorteil des Kellers: „Egal ob Winter oder Sommer, es hat hier immer rund 20 Grad“, so Söls. Fußbodenheizung, eine große Lüftungsanlage und gute Bausubstanz erleichterten die Renovierung. Besonders stolz ist er auf die Lichttechnik, die von Art Stage Stadlmann umgesetzt wurde: „Ein Genie, der dem Raum noch mehr Charme gegeben hat.“

Eisenstadt: Kult-Keller kehrt als „Mauerwerk“ zurück

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Für die Cocktailbar sind auch Auftritte bekannter DJs geplant. Dank seiner guten Vernetzung in Wien könne Söls hier auf ein breites Netzwerk zurückgreifen. „Wir hören von großem Interesse nach genau so einem Konzept. Es gibt ja aktuell kaum Nachtgastronomie, vieles sperrt zu. Mit dem Mauerwerk muss man nicht mehr nach Wien fahren.“

Neben Drinks werden auch kleine Snacks angeboten. Für den Betrieb sind sieben bis acht Mitarbeiter vorgesehen.

Seine Vision für das Projekt ist klar: „Die Leute sollen sagen: Man kann auch in Eisenstadt fortgehen.“

Vom Stadtkeller zum „Mauerwerk“

Der Stadtkeller am Eisenstädter Domplatz blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Ursprünglich als Eis- und Lagerkeller genutzt, wurde er in den Jahren 1939 bis 1940 von der Stadt zu einem „Musterkeller“ ausgebaut – ein Bild aus 1941 dokumentiert diesen besonderen Abschnitt.

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