Burgenland dreifach mit neuen „Tourismusstars“ ausgezeichnet
Das sind die Preisträger
Erstmals sind in Wien die „Tourismusstars“ vergeben worden. Der neue nationale Preis würdigt Leistungen in der Tourismus- und Freizeitwirtschaft. Auch das Burgenland zählt zu den ausgezeichneten Regionen – und war bereits im Vorfeld stark vertreten.
"Der fliegende Holländer" ankert 2025 im Steinbruch von St. Margarethen. Als Eventlocation spielt der Steonbruch in Österreichs Spitzenliga.
© Nina Mayer
Am Montagabend sind im Schloss Schönbrunn erstmals die „Tourismusstars“ verliehen worden. Der neu geschaffene Preis zeichnet Betriebe, Initiativen und Persönlichkeiten aus, die laut Veranstaltern durch Qualität, Innovationskraft und nachhaltiges Handeln im Tourismus auffallen.
Die Auszeichnung umfasst 16 Kategorien. Eine Fachjury unter der Leitung von Rudolf Oezelt bewertete die Einreichungen. Ihr gehörten Journalistinnen und Journalisten ebenso an wie Wissenschaftler und Unternehmerinnen. Mehr als 200 Betriebe erreichten im Vorfeld hohe Bewertungen und erhielten Prädikate wie „Recommended“, „Excellence“ oder „Outstanding“.
Initiator Christian P. Lerner erklärte: „Gastgebertum bedeutet täglich Herzblut und Leidenschaft für besondere Erlebnisse zu geben. ‚TOURISMUSSTARS‘ macht das Positive dieser Branche sichtbar, die Österreichs Reputation in der ganzen Welt prägt und maßgeblich zur Wertschöpfung beiträgt.“
Das Burgenland ist bei der Premiere mehrfach vertreten. In der Kategorie „Tourismus- und Freizeitbetrieb des Jahres“ geht der Preis an die Oper im Steinbruch St. Margarethen. Die Veranstaltungsstätte zählt seit Jahren zu den bekanntesten Kulturangeboten des Landes.
Auch in bundesländerbezogenen Wertungen finden sich burgenländische Einrichtungen unter den Preisträgerinnen und Preisträgern. Die Burg Forchtenstein wird als Landessiegerin in der Kategorie „Das Erlebnis des Jahres – Unvergesslich. Einmalig. Österreichisch“ ausgezeichnet. In der Kategorie „Kulturerbe-Botschafter des Jahres“ erhält das Schloss Esterházy in Eisenstadt den Zuschlag auf Landesebene.
Damit decken die Auszeichnungen unterschiedliche Bereiche ab – von Kulturveranstaltungen über historische Bauwerke bis hin zu touristischen Gesamterlebnissen.
Schon vor der Preisverleihung war das Burgenland in mehreren Kategorien vertreten. In der Kategorie „Tourismus- und Freizeitbetrieb des Jahres“ zählten neben der Oper im Steinbruch auch die Burg Forchtenstein und das Schloss Esterházy zu den bundesweiten Finalistinnen und Finalisten.
In der Kategorie „Eventlocation des Jahres“ erreichten gleich zwei Andauer Locations die Endauswahl: das Weingut Hannes Reeh sowie das Scheiblhofer The Resort. Auch bei den „Gastgebern des Jahres in der Hotellerie“ war das Burgenland mehrfach vertreten: neben dem Scheiblhofer The Resort auch das Nils am See (Weiden am See), die St. Martins Therme & Lodge (Frauenkirchen) sowie das Kurhaus Marienkron (Mönchhof). Bei den „Gastgebern des Jahres in der Gastronomie“ zählten das Gut Purbach und Die Seejungfrau (Jois) zu den Finalisten.
Im Bereich Nachhaltigkeit schafften es gleich zwei burgenländische Initiativen unter die Besten: das Burgenland mit drei zertifizierten Erlebnisregionen sowie die Klima- und Energie-Modellregion Neusiedler See.
Die Gala bildet den Auftakt für eine neue Plattform im österreichischen Tourismus. Sie soll Leistungen sichtbar machen und als Orientierung für Qualität dienen. Für das Burgenland zeigt das Ergebnis: Mehrere Einrichtungen zählen in ihren Bereichen zur nationalen Spitze.
Weitere Informationen auf tourismusstars.at