Kellerbrand in Wimpassing: Fünf Atemschutztrupps im Einsatz
Ermittlungen eingeleitet
Ein Kellerbrand hat am Dienstagmittag einen Großeinsatz von vier Feuerwehren in Wimpassing an der Leitha ausgelöst.
© BFKDO EU - Rene Fasching
Starke Rauchentwicklung aus einem Wohnhaus hat am Dienstag um 12.32 Uhr einen Feuerwehreinsatz in Wimpassing an der Leitha ausgelöst. Die Feuerwehren Wimpassing und Wampersdorf wurden zunächst zu einem Kellerbrand alarmiert. Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, bestätigte sich der Brand im Kellergeschoss. Personen befanden sich zu diesem Zeitpunkt nicht im betroffenen Bereich.
Da rasch klar war, dass für die Brandbekämpfung zusätzliche Atemschutzgeräteträger benötigt werden, alarmierte die Einsatzleitung die Feuerwehr Hornstein nach. Außerdem rückte die Feuerwehr Eisenstadt mit dem Körperschutzfahrzeug aus. Dieses Spezialfahrzeug ermöglicht das unmittelbare Wiederbefüllen der Atemschutzflaschen direkt an der Einsatzstelle und stellt damit sicher, dass die Atemschutztrupps ohne längere Unterbrechungen einsatzbereit bleiben.
Insgesamt standen fünf Atemschutztrupps bei den Löscharbeiten im Einsatz. Den Feuerwehrmitgliedern gelang es, den Brand rasch unter Kontrolle zu bringen. Anschließend entrauchten sie das Kellergeschoss mit einem Druckbelüfter.
Bei der Nachkontrolle entdeckten die Einsatzkräfte jedoch eine mögliche Gefahr. Im Bereich des Brandraums hatte sich die Ziegeldecke nach unten gewölbt. Um kein Risiko für die Feuerwehrmitglieder einzugehen, ordnete der Einsatzleiter an, die Decke vorsorglich abzustützen.
Anschließend brachten die Einsatzkräfte brennende beziehungsweise bereits beschädigte Gegenstände aus dem Keller ins Freie. Dort löschten sie diese vollständig ab, um versteckte Glutnester auszuschließen.
Um 13.40 Uhr konnte schließlich „Brand aus“ gemeldet werden. Nach den Nachlöscharbeiten und dem Rückbau der Einsatzstelle rückten die letzten Einsatzkräfte gegen 15 Uhr wieder in ihre Feuerwehrhäuser ein.
Insgesamt standen die Feuerwehren Wimpassing, Wampersdorf, Hornstein und Eisenstadt mit sieben Fahrzeugen und rund 50 Feuerwehrmitgliedern im Einsatz. Zur Absicherung der Einsatzkräfte waren außerdem ein Rettungswagen sowie ein Einsatzleiter des Arbeiter-Samariter-Bundes vor Ort. Die Polizei sowie die Netz Burgenland kontrollierten die Strom- und Gasversorgung im betroffenen Bereich.
Die Ursache des Brandes ist derzeit Gegenstand polizeilicher Ermittlungen.