Einsatz bei 40 Grad: Nebengebäude in Trausdorf in Vollbrand

Feuerwehren gefordert

In Trausdorf an der Wulka (Bezirk Eisenstadt-Umgebung) ist am Montagnachmittag ein Nebengebäude in Brand geraten. Durch das rasche Eingreifen mehrerer Feuerwehren konnte ein Übergreifen der Flammen auf ein angrenzendes Wohnhaus verhindert werden. Verletzt wurde niemand. Rund 75 Feuerwehrmitglieder standen im Einsatz.

Einsatz bei 40 Grad: Nebengebäude in Trausdorf in Vollbrand

© BFKDO EU/ Rene Fasching

Alarm am frühen Nachmittag

Die Alarmierung erfolgte am 29. Juni 2026 um 14.36 Uhr. Die Feuerwehren Trausdorf, Eisenstadt, St. Margarethen und Oslip rückten ebenso aus wie der Drohnenstützpunkt Nord. Bereits beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand ein Nebengebäude in Vollbrand.

Der Einsatzleiter ließ umgehend mehrere Atemschutztrupps zur Brandbekämpfung einsetzen. Parallel dazu erfolgte ein Löschangriff von außen über mehrere Leitungen sowie ein Innenangriff unter schwerem Atemschutz.

Koordinierter Großeinsatz unter Hitzebedingungen

Zur Unterstützung der Löscharbeiten kam die Teleskopmastbühne der Feuerwehr Eisenstadt zum Einsatz. Damit konnte der Brand auch aus der Höhe bekämpft und Glutnester gezielt erreicht werden. Zusätzlich unterstützte der Drohnenstützpunkt Nord die Einsatzleitung mit einer Drohne samt Wärmebildkamera. Die Luftbilder ermöglichten eine laufende Lagebeurteilung sowie die Kontrolle von Hitzeentwicklungen.

Insgesamt waren 14 Feuerwehrfahrzeuge und rund 75 Feuerwehrmitglieder beteiligt. Das Rote Kreuz übernahm die sanitätsdienstliche Absicherung der Einsatzkräfte und betreute insbesondere die Atemschutztrupps. Auch die Polizei war vor Ort, ebenso Brandursachenermittler, die die Untersuchungen zur bislang ungeklärten Ursache aufgenommen haben.

Der Einsatz fand unter erschwerten Bedingungen statt. Bei nahezu 40 Grad Celsius waren insbesondere die Atemschutztrupps stark belastet. Regelmäßige Ablösen sowie ausreichende Flüssigkeitsversorgung gehörten laut Einsatzleitung zu den zentralen Maßnahmen.

„Brand aus“ nach rund eineinhalb Stunden

Gegen 16.00 Uhr konnte „Brand aus“ gegeben werden. Danach folgten umfangreiche Nachlöscharbeiten sowie Kontrollen auf verbliebene Glutnester. Kurz vor 18.00 Uhr rückten die Einsatzkräfte wieder in ihre Feuerwehrhäuser ein.

Ein Übergreifen der Flammen auf das angrenzende Wohnhaus wurde verhindert. Personen kamen nicht zu Schaden. Die Ermittlungen zur Brandursache laufen.

Vor Ort verschafften sich auch Bezirksfeuerwehrkommandant OBR Gerald Klemenschitz sowie Landesfeuerwehrkommandant-Stellvertreter LBDS Harald Nakovich ein Bild der Lage.