Mit dem PSV fit in die Motorradsaison
Fit2Ride
Um wieder ein „Gefühl für die Maschine“ zu bekommen und so Unfälle zu vermeiden, üben die Mitglieder des Polizeisportvereins in deren Freizeit mit Motorradfahrern.
Nach der Pause im Winter machen sich diese Motorradfahrer beim "Fit2Ride"-Training des PSV wieder mit ihren Maschinen vertraut.
© zVg/PSV
Bereits seit 2017 engagieren sich die Mitglieder des Polizeisportvereins (PSV) Burgenland auch im Bereich der Verkehrssicherheit: Die Sektion Motorsport mit Sitz in Eisenstadt macht Motorradfahrer nach der Winterpause wieder fit für den Straßenverkehr.

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„Es ist so, dass man alles, was man nicht übt, verlernt. Motorradfahrer fahren im Winter, also in etwa von Oktober bis März, nicht und dadurch rostet man ein", erklärt Michael Laschitz, Obmann der Sektion Motorsport des PSV Burgenland. Daher wird bei dem Fahrsicherheitstraining geübt, etwa die „richtige Blicktechnik, die Bremstechnik oder einfach wieder mit dem Fahrzeug vertraut zu werden", so Laschitz weiter.
Grundlage für das Programm ist die Unfallstatistik. „Wir haben Verkehrsunfälle ausgewertet und bemerkt, das die häufigsten Unfälle bei Bremsmanövern passieren und die Fahrer hier zu Sturz kommen. Zweithäufigste Unfallursache ist das Abkommen von der Fahrspur", fasst Laschitz zusammen. Die Kurse sollen diese Unfälle verhindern.
Instruktoren opfern für „Fit2Ride“ ihre
„Vor sieben Jahren hat es mit 20 Teilnehmern klein angefangen. Mittlerweile sind wir bei 230 Teilnehmern", ist Obmann Michael Laschitz über den Erfolg der Aktion erfreut. Im heurigen Jahr bietet der Verein schon acht Termine an. An jedem Termin können bis zu 40 Teilnehmer mitmachen. Hervorzuhaben ist dabei, dass die Mitglieder, alle im Polizeidienst, die Kurse in ihrer Freizeit durchführen.

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Sechs Instruktoren erklären und üben mit den Teilnehmern, die „aus dem ganzen Burgenland kommen", freut sich Laschitz über die rege Teilnahme. „Jeder ist herzlich willkommen, egal welches Alter, egal welches Zweirad mit Motor, auch Moped- oder Vespafahrer. Wir haben Teilnehmer von 16 bis 75 Jahren und es gibt auch eigene Damengruppen", erzählt Laschitz.
Die Trainings finden derzeit auf einem Rübenplatz in Frauenkirchen statt, den der Verein anmietet. "Dort haben wir optimale Trainingsmöglichkeiten. Der Platz wird in drei Plätze geteilt, sodass auch jeder Teilnehmer wirklich alles machen kann. Pro Trainingstag fahren diese dann gute 50 Kilometer bei uns am Platz", so Laschitz.
Übung macht den Meister - auch am Motorrad
Und das Training macht sich bezahlt, wie Laschitz auch feststellt: „Manche sind doch eher unsicher, wenn sie in der Früh zu uns kommen und fahren ganz anders am Ende des Tages." Die Trainings gehen von neun bis 16 Uhr und sind für den Verein durchaus aufwändig.
In dieser Zeit werden die Teilnehmer auch mit Kaffee, Getränken und Essen versorgt. „Daher können wir das Training auch nicht kostenfrei anbieten. Allerdings zahlen die Teilnehmer nur die für uns anfallenden Kosten für den Platz und die Verpflegung", erklärt Laschitz. Neben den sechs Instruktoren am Bike sind daher weitere zehn Mitglieder im Hintergrund tätig.

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Das Angebot wird auch von den Teilnehmern sehr positiv bewertet, wie man auch auf der Homepage des Vereins im Gästebuch lesen kann. Kommentare wie „sehr lehrreich“, „viel gelernt“ und „unschätzbarer Beitrag zur Sicherheit im Straßenverkehr“ wiederholen sich immer wieder.
In diesem Jahr sind alle acht Termine bereits ausgebucht, aber man kann sich auf die Warteliste setzen oder für 2025 bereits vormerken lassen. Alle Informationen zu „Fit2Ride" gibt es unter www.polizeimotorsport-burgenland.at.