Gut vorbereitet für Blackouts
Katastrophenschutz
Die Landesräte Daniela Winkler und Heinrich Dorner stellten in der Mittelschule Purbach das neue Blackout-Konzept vor.
Herbert Wagner, die Direktorin des Schulzentrums Elisabeth Szuppin, Sandra Steiner, Daniela Winkler, Heinrich Dorner und Harald Neumayer mit Purbacher Schülern bei der Präsentation des Blackout-Konzeptes.
© LMS
Das Thema ist seit einigen Monaten in aller Munde: Blackout, der Ausfall der Stromversorgung, der in unserer vernetzten Welt weitreichende Folgen hat.
Auch die Bildungseinrichtungen müssen sich auf den Fall der Fälle vorbereiten. „Um in solchen Fällen ein koordiniertes und abgestimmtes Vorgehen in den Bildungseinrichtungen zu gewährleisten, wurde vom Zivilschutzverband Burgenland in Kooperation mit der Bildungsdirektion ein Blackout-Konzept für Schulen erstellt“, erklärten ein fünfköpfiges Team im Schulzentrum Purbach, darunter die Landesräte Heinrich Dorner und Daniela Winkler, Bevölkerungsschutz-Präsident Herbert Wagner, Sandra Steiner von der Bildungsdirektion und Bürgermeister Harald Neumayer.
Neben einem Blackout-Handbuch für Schulen beinhaltet das Konzept auch diverse Workshops, die im Mai anlaufen sollen, so das Projektteam: „Damit ist das Burgenland das erste Bundesland, das über ein einheitliches Blackout-Konzept für alle Schulen verfügt.“
Im Ernstfall ist es bereits zu spät, die nötigen Handgriffe müssen schon vorher sitzen, betont Wagner: „Man muss bedenken, dass man dann nicht mehr kommunizieren kann, also alles, was dann gilt, muss man vorher überlegen und auch festlegen, wer was macht.“
Da die Wahrscheinlichkeit eines flächendeckenden, länger andauernden Stromausfalles als immer wahrscheinlicher eingestuft wird, erhöhte das Land auch das Budget für den Katastrophenschutz auf 20 Millionen Euro.