Hightech-Löschroboter für die Neufelder Feuerwehr
LUF 60
Die Feuerwehr Neufeld bekommt technische Unterstützung: Mit dem neuen Löschunterstützungsfahrzeug LUF 60 will man künftig auch bei Waldbränden oder Brandeinsätzen in Tiefgaragen bestens gerüstet sein.
Florian Nechansky von der FF Neufeld, Bürgermeister Michael Lampel, Landesrat Heinrich Dorner, Landesfeuerwehrdirektor Sven Karner und Landesfeuerwehrkommandant Franz Kropf bei der Vorführung des LUF 60.
© BVZ/Wagentristl
Das neue ferngesteuerte Gerät mit dem Namen LUF 60 - Löschunterstützungsfahrzeug 60 - soll besonders bei Waldbränden, Tiefgaragen- oder Industrieeinsätzen zum Einsatz kommen soll. Es ist eines von zwei Geräten, die im Burgenland stationiert wurden. Das zweite befindet sich in Rudersdorf.
„Das Zusammenhalten ist das burgenländische Gen“, betonte Landesrat Heinrich Dorner bei der feierlichen Übergabe betont. Abgewickelt wurde die Anschaffung über den Landesfeuerwehrverband um Kommandant Franz Kropf. Stationiert wird der neue Löschroboter bei der Feuerwehr Neufeld für ihren Einsatz rund um das neue Gerät.
Viel High-Tech in einem kleinen Gerät
Das LUF 60 ist ferngesteuert, bewegt sich auf Raupenketten und wird von einem 140-PS-Dieselmotor angetrieben. Der verbaute Lüfter kann bis zu 150.000 Kubikmeter Luft pro Stunde bewegen – ideal für verrauchte Industriehallen oder Garagen.
Das Hightech-Gerät verfügt über eine Hochleistungspumpe mit einer Förderleistung von insgesamt rund 3.000 Litern pro Minute. Auch Löschschaum kann bis zu 30 Meter weit abgegeben werden.

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Schläuche für die Lüftung können bis zu 100 Meter weit verlegt werden, so dass das Gerät auch in unwegbarem Gelände oder unerreichbaren Tiefgaragen-Abschnitten zum Einsatz kommen kann. „Bei einem Brand in einer Tiefgarag kann der LUF 60 die Umgebung so weit abkühlen, dass wir überhaupt erst mit den Schutzanzügen zum Löscheinsatz anrücken können“, erklärt Abschnittsfeuerwehrkommandant Franz Nechansky.
Zweites Gerät wird in Rudersdorf stationiert
Landesfeuerwehrkommandant Alois Kropf betonte, dass die Anschaffung des zweiten Gerätes, das in Rudersdorf stationiert ist, in Abstimmung mit der Steiermark erfolgte – insbesondere für den Raum S7 und die Südoststeiermark. Schulungen für das Personal sind bereits geplant. „Wir rechnen in den kommenden Jahren vermehrt mit Hochwasser. Umso wichtiger ist es, schnell und effizient reagieren zu können“, so Kropf.

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Bürgermeister Michael Lampel verwies auf über 100 Einsätze und weit mehr als 1000 Stunden, die seine Floriani im vergangenen Jahr mit Übungen verbracht haben. Die Stationierung in Neufeld sei eine gute Wahl, so Lampel: „Wir haben viele Tiefgaragen und Betriebe mit chemischer Industrie – da ist das LUF 60 eine wertvolle Ergänzung unserer Ausrüstung.“
Abschließend lobte Florian Nechansky von der FF Neufeld die ausgeklügelte Hydraulik, die Wartungsfreundlichkeit und den breiten Einsatzzweck des Fahrzeugs: „Wenn man nicht direkt zufahren kann, lassen sich problemlos 100 Meter Schlauch verlegen – das verschafft uns wichtige Einsatzvorteile.“