Oggaus Bürgermeister Thomas Schmid zieht in den Bundesrat ein
Nach Landtagswahl
Nach fünf Jahren im Landtag wechselt Oggaus Bürgermeister Thomas Schmid in den Bundesrat.
Oggaus Bürgermeister Thomas Schmid zieht nach einer Periode im Landtag weiter in den Bundesrat.
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Mit 1.509 Vorzugsstimmen - fast doppelt so viele wie bei der Landtagswahl 2020 - hat der Oggauer Ortschef die viertmeisten Vorzugsstimmen im Wahlkreis Eisenstadt-Umgebung bekommen - obwohl seine Heimatgemeinde nicht zu den größten im Bezirk zählt. „Ich war viel im Bezirk unterwegs und höre mir die Anliegen der Bevölkerung an.“ Dabei verfolge er einen pragmatischen, lösungsorientierten Ansatz: „Vereinfacht gesagt: Wenn der Kanaldeckel fehlt, gründe ich keinen Arbeitskreis, sondern sorge dafür, dass das Problem rasch behoben wird.“
Auf die neuen Aufgaben freut er sich bereits, berichtet er der BVZ: „Ich werde auch im Bundesrat die burgenländischen Interessen vertreten und einfordern“, betont Schmid.
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Mit seiner Funktion als Landtagsabgeordneter war er die vergangenen fünf Jahre glücklich und werde das auch die nächsten fünf Jahre als Bundesrat sein. „Beides sind Aufgaben, die mir wirklich gut gefallen. Hier kann ich auch meine Themen, die Themen der SPÖ einbringen und vertreten.“ Dazu zählt neben den Bereichen Gesundheit und Pflege auch die Raumplanung, die Schmid in der Landespartei inne hatte.
Roter Bundesrat in (voraussichtlich) blau-schwarzen Zeiten
Als rotes Gegengewicht zur - zumindest aktuell wahrscheinlich - bevorstehenen blau-schwarzen Bundesregierung steht Schmid möglicherweise einiges an Oppositionsarbeit bevor. „Über ungelegte Eier spricht man nicht“, betont der Oggauer Bürgermeister. Nun müsse er erst einmal seine Angelobung abwarten und die weitere Entwicklung der Koalitionsverhandlungen.
„Wir werden ihnen aber wohl genau auf die Finger schauen müssen“, so Schmid: „Es wird nicht alles negativ zu bewerten sein - aber wohl auch nicht vieles positiv. Wenn es soweit ist, werden wir die Regierungsarbeit themenbezogen bewerten.“